Die Wedenko-Nikolaj-Kirche befindet sich im Stadtgebiet, in der Nähe der Handelsreihen. Im Jahr 1710 gab es in Jurjew einen Brand, bei dem die hölzerne Kathedrale der Einführung der Heiligen Gottesmutter verbrannte. Von allen Gebäuden des Klosters überlebte nur die Nikonow-Kirche. Im Jahr 1725 wurde an sie ein steinerner Anbau zu Ehren der Einführung der Heiligen Gottesmutter anstelle der verlorenen Kirche angebaut. In der Zeit von 1763 bis 1766 wurde dank der Bemühungen der Äbtissin Agafija und der Gemeindemitglieder eine neue Kathedrale zu Ehren der Einführung der Gottesmutter aus Stein mit fünf Kuppeln errichtet.
In den Jahren 1811-1826 wurde neben der Kathedrale der Einführung eine neue steinerne Glockenturm mit vier Etagen erbaut, die den alten, baufälligen ersetzte. Unter ihr wurden die heiligen Tore angelegt. Die nach dem Brand restaurierte Einführungskirche wurde zur Pfarrkirche. Sie hat drei Altäre: im kalten Teil zu Ehren der Einführung der Heiligen Gottesmutter, im warmen im Namen des heiligen Nikolaus des Wundertäters und des heiligen Nikon. Beide Kirchen und der Glockenturm sind von einer steinernen Umfriedung umgeben.
Die kirchlichen Dokumente sind vollständig erhalten: Kopien der Taufbücher seit 1802, Beichtlisten seit 1827, und das Verzeichnis des Kirchenvermögens, das 1854 erstellt wurde, wird in der Kirche aufbewahrt. Im Besitz der Kirche befindet sich ein steinernes Wachhaus. Das Grundstück der Kirche umfasst 1015 Quadrat-Sažen Land und 10 Desjatinen 1966 Quadrat-Sažen Ackerland. Der Plan des Landes und das Grenzbuch werden ebenfalls in der Kirche aufbewahrt. Das Personal der Gemeinde umfasst einen Priester, einen Diakon und einen Psalmodisten. Das Jahreseinkommen der Gemeinde beträgt bis zu 1385 Rubel, einschließlich Zinsen aus dem Kirchenkapital, Einnahmen aus dem Land, Gebühren für kirchliche Dienstleistungen und andere kirchliche Dienste. In der Gemeinde sind 65 Höhlen, 332 Männer und 387 Frauen verzeichnet.
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