Der Tempel befindet sich auf dem Friedhof, umgeben von einem malerischen Kieferwald, der Teil des Landschaftsparks im Südwesten der Stadt ist.
Initiator des Baus der Kapelle zur Erinnerung an die Befreiung von der Leibeigenschaft war der Kirchenälteste I. J. Jelshin. Er organisierte auch die Mittelbeschaffung und den Bau. Auf Vorschlag des Verwalters W. S. Pjatow wurde beschlossen, nicht eine Kapelle, sondern eine Kirche „über den Überresten der Vorfahren“ zu errichten. Die Entscheidung zum Bau des Tempels wurde auf der allgemeinen Versammlung der Fabrik am 10. Februar 1864 getroffen, und zur gleichen Zeit spendete die Stadtgesellschaft etwa 150.000 Ziegel und 700 Rubel. Die Weihe fand am 31. Oktober 1868 statt, und die Friedhofskirche Allerheiligen wurde der Dreifaltigkeitsfabrik zugeordnet.
Die Analyse der Planung und des Erscheinungsbildes des Denkmals zeigt, dass es ursprünglich eine zentrische kreuzförmige Kapelle mit einem kleinen Altar im Osten war. Es gab drei Öffnungen, von denen zwei später zugemauert wurden. Der Glockenturm wurde 1887 auf Initiative von A. A. Zigel angebaut, wofür 1205 Rubel ausgegeben wurden. Der Abschluss der Gestaltung des Friedhofs fand 1894 statt, als er mit einer Umzäunung auf einem Ziegelsockel mit Holzfüllung umgeben wurde. Die architektonische Komposition des Denkmals zeichnet sich durch Eigenart aus. Grobe Proportionen, breite Bögen des Glockenturms und große Köpfe lassen auf ein unprofessionelles Projekt oder dessen Überarbeitung während des Baus schließen. Die Fassadendekoration umfasst feinen Rustika und Pilaster der unteren Ebene des Glockenturms, einen Architrav, ein Band flacher länglicher Blenden, das die Trommel umgibt. Besonders hervorzuheben ist der Lauf, der die obere Ebene des Glockenturms auf Höhe des Gesimses schmückt. Der zentrale Raum des Innenraums wird von einer Kuppel mit einem Lichttrommelring überspannt. Die Äste des Kreuzes und der Vorraum haben zylindrische Gewölbe. Die Abmessungen des Gebäudes: Länge 19,2 m, Breite 12,8 m, Höhe des Glockenturms mit Kreuz etwa 15 m.
In der Zeit der Sowjetmacht wurde der Tempel geschlossen. Die Gottesdienste wurden 1993 mit der Segnung von Metropolit Chrysanth von Wjatka und Slobodskoy wieder aufgenommen.
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