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Kirche der Himmelfahrt des Herrn in Kameshkovo

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Die Kirche wurde 1906 nach dem Entwurf des Architekten N.D. Koritsky aus der Wladimirer Diözese erbaut. Der Bauplan für die Kirche in der Nähe der Station Novki wurde am 9. September 1904 im Beratenden Präsidium der Techniker der Bauabteilung der Wladimirer Provinzregierung geprüft und genehmigt. Für die Genehmigung des Projekts war eine Abstimmung mit der Verwaltung der Moskauer-Kursker und Muromer Eisenbahnen erforderlich, da das Gebäude in der Nähe der Eisenbahnlinie errichtet werden sollte. In Antwort auf die Anfrage teilte die Behörde mit, dass sie keine Einwände gegen den Bau der Kirche durch die Manufakturgesellschaft „Nikanor Derbenev Söhne“ in der Nähe des Enteignungsstreifens der Moskauer-Nischni Nowgoroder Eisenbahn sieht. Nach Prüfung aller Unterlagen genehmigte das Beratende Präsidium den Bau. Die Grundsteinlegung der Kirche fand im Oktober 1904 statt, die Weihe erfolgte am 12. November 1906.

Die Kirche wurde aus Ziegeln auf Zementmörtel in Stülperschicht gebaut. Die Fundamente sind aus Pflastersteinen, die Sockel und Wände aus Ziegeln, das Dach ist aus Metall. Das Gebäude ist im „russischen“ Stil, dreiteilig, mit einem Speisesaal ohne Säulen und mit einer axialen Ausrichtung „Ost-West“ gestaltet. Im Grundriss der Kirche sind von Osten nach Westen die halbrunde Apsis, die Rechtecke des Hauptvolumens und des Speisesaals angeordnet. Das Hauptvolumen und der Speisesaal sind mit der Apsis verbunden und bilden Quader. Das Hauptvolumen hebt sich durch Breite und Höhe hervor. Die Fassaden des Hauptvolumens sind dreiachsig und symmetrisch, die Fassaden des Speisesaals sind zweiachsig und symmetrisch.

Die Fassaden sind mit breiten Pilastern geschmückt, im oberen Teil des Hauptvolumens sind sie mit drei Halbsäulen gestaltet. Alle Fensteröffnungen haben einen bogenförmigen Abschluss. Die Fensteröffnungen des Speisesaals und der Apsis sind mit keilförmigen Ziegelrahmungen mit Halbsäulen verziert. Die Fenster des Hauptvolumens haben dreilappige Rahmen mit „Keksen“ und sind mit vier Halbsäulen gestaltet, die drei Fensteröffnungen trennen. Die Fensterbankverzierung ist mit „Keksen“ geschmückt. Die vielprofilierte Traufe der Kirche ist mit „Keksen“ und breiten Zierleisten ausgeführt.

Im Inneren der Kirche stellt das Hauptvolumen einen säulenfreien Raum mit einer quadratischen Gewölbe dar. Ein breiter bogenförmiger Durchgang verbindet es mit der Apsis, deren Gewölbe in Form einer Konche gestaltet ist. Der Speisesaal ist ebenfalls säulenfrei und hat ein Kasten-Gewölbe.

Die Kirche war bis 1923 in Betrieb, danach wurde sie von den neuen Behörden geschlossen und zunächst in einen Klub umgewandelt, später beherbergte sie zu verschiedenen Zeiten ein Geschäft, eine Sparkasse, DOSAAF und Wohnräume. Der Glockenturm wurde zerstört, die Wandmalereien vernichtet und die kirchlichen Utensilien wurden abtransportiert.

An Weihnachten 1992 fand in der Kirche der erste Gottesdienst nach einer langen Pause statt. Seit diesem Zeitpunkt begann die Wiederherstellung der Kirche, die bis heute andauert. Vollständig neu wurden der Abschluss des Hauptvolumens mit Kuppeln und Dächern sowie der angebaute Glockenturm-Vorraum.

Geo-Punkt

Церковь Вознесения Господня в Камешково

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