Die Himmelfahrtskirche wurde dank der Bemühungen des frommen Kaufmanns Jewlampij Feodorowitsch Komatowski erbaut, dessen Grab sich hinter dem Altarbereich der Kirche befindet. Über ihren Bau ist Folgendes bekannt: Die Kirche wurde während der Herrschaft von Kaiser Alexander Nikolajewitsch mit der Segnung des Erzbischofs von Jaroslawl und Rostow, Nil, gegründet. Das Projekt wurde von dem Protopresbyter Ioann Popov geleitet, und der Bau wurde vom Kaufmann Komatowski selbst durchgeführt. Die Grundsteinlegung fand am 6. Mai 1856 statt, und die Weihe erfolgte am 1. November 1859, durchgeführt von Protopresbyter Grigorij Schirjajew mit der Segnung desselben Erzbischofs.
Architektonisch erinnert die Kirche an den Moskauer Stil. Sie hat eine Kuppel und einen angrenzenden dreigeschossigen Glockenturm. Die erste Etage dient als Vorhalle, die zweite wurde früher als Sakristei genutzt, und die dritte, die Glockenstube, in der kleine Glocken erhalten geblieben sind. In den 1930er Jahren wurde die große Glocke abgeworfen und zerbrochen. Im Inneren stellt die Kirche einen geräumigen Saal mit bemalter Decke dar. Im Dekor überwiegt ein einzigartiges Ornament, und an der Decke des Speisesaals ist eine Komposition der Himmelfahrt des Herrn abgebildet. An den Wänden sind in Medaillons ausgewählte Heilige dargestellt, und auf den Pendentifs und dem unteren Teil der Tambour sind die vier Evangelisten zu sehen.
Derzeit finden in der Kirche und auf ihrem Gelände Renovierungs- und Wiederherstellungsarbeiten statt. Mit Gottes Hilfe gewinnt die Kirche der Himmelfahrt des Herrn allmählich ihre frühere Pracht zurück.
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