Die Kirche der Himmelfahrt des Herrn im Dorf Zarubino wurde 1703 erbaut. Ende des 19. Jahrhunderts wurde der hölzerne Glockenturm durch einen aus Ziegeln ersetzt, und die hölzerne Vorhalle verband ihn mit der Kirche. Der Tempel hat eine traditionelle Komposition vom Typ "Schiff" mit den Maßen 36,0×10,8 m. Die Wände und Gewölbe sind aus Holz, die Fassaden sind mit Schindeln verkleidet. Der kubische vierkantige Teil der Kirche, bedeckt mit einem vierseitigen Dach, wird von fünf Kuppeln gekrönt. An der Westseite schließt sich ein Speisesaal an den vierkantigen Teil an, der in der Breite gleich ist, aber niedriger, mit einem zweigeschrägten Dach. Im Osten befindet sich der fünfseitige Altarraum, der die gleiche Höhe wie der Speisesaal hat, unter einem schrägen Dach. In der Fassadendekoration kombinieren sich Elemente des Barock mit archaischen Details, die für die russische Architektur des 17. Jahrhunderts charakteristisch sind. Der Tempel ist mit einem achtteiligen Gewölbe mit dreieckigen diagonalen Flächen bedeckt, und die zentrale Lichtkuppel öffnet sich zum Innenraum. Die Decken des Speisesaals und des Altarraums sind flach.
Die hochaufragende Dominante des Komplexes ist der vierstöckige, spitz zulaufende Glockenturm aus rotem Ziegel, der im russischen Stil ausgeführt ist, der eine nationale Variante des Eklektizismus darstellt. Das Volumen des Glockenturms besteht aus zwei vierkantigen und zwei achteckigen Teilen, die sich im Grundriss verjüngen, und wird von einem achteckigen Zeltdach mit einer zwiebelförmigen Kuppel gekrönt.
Die quadratische, im Grundriss aus Ziegeln errichtete Grabstätte aus der Mitte des 19. Jahrhunderts ist im Geiste des Klassizismus gestaltet. Dieses kleine zentrale Bauwerk ist mit einer pilzförmigen Kuppel mit einer schlanken Lichtkuppel gekrönt. Die Fassaden sind mit zwei vereinfachten toskanischen Halbsäulen geschmückt und enden in einem dreieckigen Giebel.
Der Komplex, der von einem Friedhof umgeben ist, wird durch eine Mauer mit Toren und Pforten aus rotem Ziegel ergänzt. Das Denkmal hebt sich in der umgebenden flachen Landschaft hervor. Der lange Zeitraum der Bildung des Komplexes führte dazu, dass in der Architektur Merkmale des Barock, des Klassizismus und des russischen Stils vorhanden sind. Besonders wissenschaftlichen und künstlerischen Wert hat die Kirche der Himmelfahrt des Herrn, die in Holz das Bild eines steinernen Bauwerks im Geiste des Barock reproduziert.
Das Denkmal befindet sich in einem notdürftigen Zustand. Das Dach des Speisesaals ist eingestürzt, in den Wänden des Speisesaals und des Altarraums gibt es Durchbrüche, die Holzverkleidung ist teilweise abgerissen. Die Stürze der nördlichen und südlichen Eingänge sind verloren gegangen, die Treppen sind halbzerstört. Die Fenster des oberen Geschosses der Kirche sind mit Brettern vernagelt, die Verglasung aller Fenster ist verloren. Die Abdeckung der zentralen Kuppel und des Gewölbes der Kirche ist teilweise abgerissen, das Innere der Kirche ist stark zerstört. Die hölzerne Vorhalle, die die Kirche mit dem Glockenturm verband, ist vollständig verloren.
Das Mauerwerk des Glockenturms ist in schlechtem Zustand und weist erhebliche Schäden auf, was eine Einsturzgefahr darstellt. Die Ziegelmauer sowie die Abschlüsse der Tore und Pforten sind teilweise zerstört. Der Putz an den Wänden der Grabstätte und der Tore ist abplatziert, das Innere der Grabstätte ist verloren. Dichte Baum- und Strauchbestände um den Komplex erschweren die Sicht darauf.
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