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Kirche der Himmelfahrt des Herrn in Kostroma

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Ursprünglich standen an diesem Ort zwei hölzerne Kirchen. Die erste hatte zwei Altäre: den Altar der Begegnung der Wladimirer Ikone der Gottesmutter und den Altar des heiligen Nikolaus. Die zweite war der Himmelfahrt des Herrn gewidmet und wurde bis 1628 wegen Baufälligkeit abgerissen.

In der ersten Hälfte der 1650er Jahre wurde hier eine steinerne Kirche der Himmelfahrt erbaut. E.V. Kudryashov erwähnt, dass die Kirche aufgrund eines Brandes und der Pestepidemie von 1654 unvollendet blieb: dem quadratischen Bau wurden kein Vorbau, kein Seitenaltar und kein Glockenturm hinzugefügt. Letzterer wurde an der Wende vom 17. zum 18. Jahrhundert zusammen mit dem Speisesaal und dem Nikolaus-Seitenaltar angebaut. In der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts wurde das Dach der Kirche von einem Satteldach auf ein Walmdach umgestellt, und das südliche Portal wurde zu einem Fenster umgewandelt. 1835 wurde ein Vorraum an die Nordseite des Tempels angebaut.

Im Jahr 1922, nach der Abspaltung der reformierten Gruppe der „lebendigen Kirchen“ von der Russisch-Orthodoxen Kirche, ging die Himmelfahrtskirche an die Reformierten, die von den Behörden unterstützt wurden. Doch 1930 wurde die Kirche geschlossen. Zunächst wurde hier ein Wohnheim für Hafenarbeiter und ein Lager eingerichtet, und 1932 wurde das Gebäude an eine Mühlenfabrik für eine Kantine übergeben. Dabei wurde die fünfkuppelige Kirche zerstört und der Glockenturm abgerissen. Anfang der 1950er Jahre wurde das Kirchengebäude zu einem zweigeschossigen Wohnhaus umgebaut.

Der Speisesaal und der dreigeschossige Glockenturm wurden in den 1980er Jahren nach einem Entwurf des Architekten L.S. Vasiliev wiederhergestellt.

Im Rahmen des Programms „Bundeszielprogramm „Kultur Russlands““ wurde Ende der 2010er Jahre aktiv an der Restaurierung des Tempels gearbeitet, und die Gottesdienste wurden wieder aufgenommen.

Im Innenraum sind Fragmente der Wandmalerei aus dem frühen 20. Jahrhundert erhalten geblieben. Die am besten erhaltene Komposition, „Kreuzigung mit Anwesenden“, befindet sich im Gewölbe des zentralen Kompartiments vor dem Ikonostase. An den Bögen sind Rosetten erhalten geblieben, die den architektonischen Stuckdekor imitieren. Die Klebemalerei wurde auf dem Weißanstrich ausgeführt, unter dem Reste der Ölgemälde des 19. Jahrhunderts entdeckt wurden.

Die künstlerische Ausstattung des Tempels und der Ikonostase sind nicht erhalten geblieben.

Geo-Punkt

Церковь Вознесения Господня на Дебре в Костроме

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