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Kirche der Erhebung des Kreuzes des Herrn in Narma

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Die Kirche der Erhebung befindet sich am Rand des ehemaligen Dorfes Narma und ist von einem Friedhof auf beiden Seiten umgeben. In den Jahren 1637-1648 stand hier eine hölzerne Kirche des heiligen Nikolaus mit einer warmen Kapelle des heiligen Georg, die 1731 durch ein neues Gebäude ersetzt wurde. Im Jahr 1804 wurde eine neue Nikolauskirche mit einer Kapelle der Erhebung des Kreuzes des Herrn erbaut, aber sie konnte nicht geweiht werden, da sie zusammen mit der alten Kirche brannte. Im Jahr 1806 wurde die kalte Nikolauskirche errichtet, die 1822 renoviert wurde, und 1856 die warme Epiphanias-Kirche. 1880 begann der Bau der Steinkirche. Der Hauptaltar wurde am 13. September 1988 zu Ehren der Erhebung geweiht, und am 15. September die Nikolauskapelle. Der Glockenturm wurde von 1888 bis 1902 erbaut.

Die Kirche ist im russischen Stil gestaltet. Laut den Einheimischen wurde das Innere 1912 von den Ikonenmalern Ivan und Vasily Matveevich Lulikhins aus dem Dorf Solotcha in der Region Rjasan bemalt. Die Ölmalerei im akademischen Stil ist auf den Gewölben des Altars und des Vierecks sowie an der Westwand und teilweise an anderen Wänden und Säulen erhalten geblieben.

Die ikonografische Komposition der Motive ist traditionell und basiert auf Vorlagen aus dem späten 19. und frühen 20. Jahrhundert, wie den Malereien der Kirche Christi des Erlösers in Moskau. An der Nordwand des Vierecks ist die "Geburt der Gottesmutter" abgebildet, am nordwestlichen Pfeiler "Christus und die Samariterin" nach einer Gravur von G. Doré sowie "Der Traum des Joseph" nach einer Gravur von J. Schnorr von Carolsfeld.

Die Gewölbe des Altars sind durch einen Gesims von den Wänden getrennt, der das Muster des verzierten Gesims mit vergoldeten Elementen wiederholt. Hier befinden sich Kompositionen des christologischen Zyklus. In den Wandfeldern zwischen den Fenstern der zentralen Apsis sind drei Szenen des Passionszyklus dargestellt: "Das letzte Abendmahl" in der Mitte, "Das Gebet im Garten" von Süden und "Die Abnahme vom Kreuz". An den Wänden des Altars der Nordkapelle sind drei Motive des Gottesmutterzyklus abgebildet: "Die Verkündigung" in der Mitte, "Die Begegnung von Maria und Elisabeth" rechts und "Die Herabkunft des Heiligen Geistes" links. Im Gewölbe der Nordkapelle setzt sich der Gottesmutterzyklus mit Darstellungen von "Die Himmelfahrt der Gottesmutter" und "Der Schutz" fort. In der Südkapelle sind Szenen aus dem Leben des heiligen Nikolaus dargestellt, einschließlich "Der heilige Nikolaus empfängt das Omophorion".

Der Friedhof Narma mit den Kirchen des heiligen Nikolaus und des Märtyrers Georg wird erstmals in den Katasterbüchern von Vasily Krapotkin im Jahr 1637 erwähnt. Die Nikolauskirche in Narma wurde im Jahr 1600 erbaut. In den Jahren 1880-1888 wurde anstelle der abgebrannten hölzernen Nikolauskirche eine neue steinerne mit Kapellen zu Ehren der Erhebung des Kreuzes des Herrn und des heiligen Nikolaus errichtet.

Die Kirche wurde 1941 geschlossen, 1955 wieder eröffnet, aber 1961 erneut geschlossen.

Geo-Punkt

Церковь Воздвижения Креста Господня в Нарме

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