Die erste Holzkirche im Dorf wurde noch zu Zeiten des heiligen Sergius von Radonesch erbaut, der ein Kreuz an der Stelle des ehemaligen heidnischen Altars aufstellte.
Im 17. Jahrhundert wurde an dieser Stelle eine Holzkirche zu Ehren der Erhebung des Kreuzes mit zwei Seitenaltären errichtet. Am 1. Januar 1784 gab es in der Kirche einen starken Brand, aber die Ikonen und das Kirchengerät konnten gerettet werden. 1786 wurde ein neuer Holztempel erbaut, der bis 1869 stand.
1823 stellte der Adelige Nikolai Salomirezki einen Antrag auf Genehmigung zum Bau einer Steinkirche mit zwei Seitenaltären in Wosdwischenskoje. Der Bau wurde jedoch aufgrund von Geldmangel gestoppt. Die neue Besitzerin des Dorfes, A.I. Mukhanova, erlitt erhebliche Verluste, da Risse in den Wänden der neu erbauten Kirche sie zwangen, sie bis auf die Grundmauern abzureißen. Nur der Moskauer Regierungsarchitekt D.F. Borisov konnte hier eine Steinkirche errichten, die am 29. September 1847 von dem Heiligen Filaret, dem Metropoliten von Moskau, geweiht wurde. 1855 wurden die Glocken installiert, und der Alexeiskirchaltar wurde aufgrund von Geldmangel erst 1885 eingerichtet.
In der Sowjetzeit wurde der steinerne Tempel geplündert und geschlossen. Erst in den 1970er Jahren wurde er dem Zariziner Museum übergeben, und die schrittweise Wiederherstellung begann. 1990 wurden die Gottesdienste in der Kirche wieder aufgenommen. In den letzten Jahren wurde die Kirche von außen gestrichen, das Dach erneuert und Heizung sowie Beleuchtung installiert.
Neben der Kirche befinden sich der örtliche Friedhof und das Museum für Holzarchitektur "Novo-Staroje".
Die Kuppel der Kreuzerhebungskirche ist gut von der Jaroslawler Autobahn sichtbar, und die Kirche ist ein wichtiger Ort für die Gläubigen der gesamten Umgebung.
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