In den Aufzeichnungen des patriarchalischen Staatsamtes aus dem Jahr 1628 wird die Kirche als "Kirche der Auferstehung Christi auf dem Marktplatz" erwähnt. Im Jahr 1652 wurde in der Gemeinde eine neue Holzkirche mit demselben Namen errichtet. Der geweihte Antimens, der dieser Kirche übergeben wurde, blieb bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts erhalten. Wie lange die hölzerne Auferstehungskirche existierte, ist unbekannt, aber in der topografischen Beschreibung der Stadt Jurjew und des Kreises von 1760 wird sie bereits als steinerne Kirche aufgeführt. Zu dieser Zeit gab es daneben eine warme Holzkirche zu Ehren der Verklärung des Herrn.
Heute gibt es in der Gemeinde zwei steinerne Kirchen: eine kalte zu Ehren der Auferstehung Christi und eine warme im Namen der heiligen Großmärtyrerin Barbara. Das Baujahr der steinernen Auferstehungskirche ist unbekannt, sie ist zweigeschossig. Im oberen Stockwerk befindet sich der Altar zu Ehren der Auferstehung Christi, im unteren zu Ehren der Verklärung des Herrn. Bis 1826 fanden im unteren Stockwerk Wintergottesdienste statt, da er warm war. Ab 1826 jedoch, aufgrund ständiger Feuchtigkeit, werden dort nur noch am Feiertag der Kirche Gottesdienste abgehalten. Für die Wintergottesdienste wurde 1826 mit Mitteln der Gemeindemitglieder eine separate steinerne Kirche mit einem Altar zu Ehren der heiligen Großmärtyrerin Barbara erbaut.
Zur Kirche gehört ein Grundstück von 941,5 Quadratmaß, der Plan und das Grenzbuch werden im Sakristei aufbewahrt. Der Klerus besteht aus einem Priester, einem Diakon und einem Psalmodisten. Das jährliche Einkommen des Klerus beträgt 271 Rubel 62 Kopeken aus den Zinsen des Kirchenkapitals und 1124 Rubel für die Sakramentserledigung, insgesamt etwa 1400 Rubel. Die Häuser für den Klerus wurden mit Mitteln der Gemeindemitglieder erbaut. In der Gemeinde sind 41 Höhlen, 211 Männer und 200 Frauen verzeichnet.
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