Die Woskresenskaja Kirche an der Obnora befindet sich an der Stelle des ehemaligen Woskresenski Männermönchs, am rechten Ufer des Flusses Obnora, 20 Werst von der Stadt Ljubim entfernt. Nach der Aufhebung des Klosters im Jahr 1764 wurde die Kirche zur Pfarrkirche des Dorfes Woskresenskoje. Die steinerne Kirche wurde 1825 an der Stelle der früheren hölzernen Pokrowskaja Kirche erbaut. Sie besteht aus zwei Teilen: Im östlichen Teil befinden sich zwei Altäre, zu Ehren der Auferstehung Christi und des heiligen Silvester, dies ist die kalte Kirche; im westlichen Teil ebenfalls zwei Altäre, rechts der Altäre der Begegnung des Herrn, links der Altäre der Schutzherrin der Heiligen Gottesmutter, dies ist der warme Teil. Die kalte und die warme Kirche sind durch einen Bogen mit Türen verbunden. Die Kirche wurde mit Mitteln der Gemeindemitglieder und Spender erbaut, das Gebäude ist aus Stein mit einem gleichartigen Glockenturm, stabil.
Die Hauptheiligkeit der Woskresenskaja Kirche sind die Reliquien des heiligen Silvester. Der Heilige ruht unter der Kirche, auf der südlichen Seite der kalten Kirche. Der Sarg mit den Reliquien befindet sich in einer hölzernen Gruft, über der in der Kirche eine Reliquie mit seinem Bildnis emporragt. Besonders erwähnenswert ist das Ikone des nicht von Händen geschaffenen Erlösers mit der Inschrift: „Dieser Abbildung unseres Herrn Jesus Christus betete unser heiliger Vater Silvester“, die, der Überlieferung nach, der heilige Sergius Silvester vor seiner Entsendung in die Obnora-Länder segnete, und das Ikone des heiligen Silvester von Obnora, geschmückt mit Gold und Seide.
In 50 Sazhen von der Kirche steht eine hölzerne Kapelle an dem Ort, wo, der Überlieferung nach, der heilige Silvester mit dem Volk sprach. Die Bauzeit der Kapelle ist unbekannt. Der Kirche gehören 37 Desjatinen Land, außerdem spendete 1889 die Bürgerin Jewdokija Smirnova 12 Desjatinen Land in der Ödnis Steparino, 4 Werst von der Kirche entfernt, zur ewigen Erinnerung. Für den Aufenthalt des Klerus gibt es zwei hölzerne zweigeschossige Häuser auf einem steinernen Fundament mit Wirtschaftsgebäuden, ein Haus für den Wächter und für die Prosforni, sowie ein Haus für die Übernachtung von Pilgern. Für den Unterhalt der Kirche gibt es ein unantastbares Kapital in Höhe von 11205 Rubel. In der Gemeinde sind 249 Männer und 321 Frauen registriert, insgesamt 570 Personen. Im Dorf gibt es eine Landeschule und eine kirchliche Gemeindeaufsicht. Laut Statut sollten im Klerus zwei Priester, ein Diakon und zwei Psalmodisten sein. Das staatliche Gehalt für den Klerus beträgt 931 Rubel, und das Kapital der Gemeinde in Wertpapieren beträgt 7839 Rubel 27 Kopeken.
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