Die Erlöserkirche in Burmakino ist die Hauptsehenswürdigkeit vor Ort, wegen der wir von der Hauptstraße abgebogen sind und die Unebenheiten des Weges überwunden haben. 1739 von den Gemeindemitgliedern erbaut, ist sie ein hervorragendes Beispiel für die Jaroslawler Architekturschule des 18. Jahrhunderts und spiegelt die Traditionen der Baukunst des 17. Jahrhunderts wider, die in Jaroslawl bereits verschwunden sind, aber noch in Orten wie Uglich oder dem Dorf Velikoye auf dem Weg nach Rostow zu finden sind. In Burmakino hebt sich die Kirche durch ihre große fünfkuppelige Form hervor, die zwar etwas an Größe verloren hat, aber immer noch beeindruckt. Diese fünfkuppelige Form hat einen dekorativen Charakter, mit tauben Trommeln und einem geschlossenen Gewölbe des viereckigen Raumes, was auf den Einfluss der Kostroma-Architektur hinweist. Die Fenster sind asymmetrisch in Richtung des Altares verschoben, was ein Erbe der Ornamentik darstellt. Ein großer Speisesaal verbindet zwei Altäre: den der Ikone der Gottesmutter von Kasan und den der Heiligen Simeon des Gottgebers und Anna der Prophetin. Die zuvor vorhandenen Kokoshniki wurden später zugemauert, was das eklektische Erscheinungsbild der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts schafft.
Die Kirche zeichnet sich durch ihre Monumentalität aus, gekrönt von einer dekorativen fünfkuppeligen Form. Der massive, säulenlose und zweigeschossige viereckige Raum des Tempels hat eine polygonale Apsis im Osten und einen weitläufigen zweialtärlichen Speisesaal im Westen. Die Fassade ist mit reichem Dekor geschmückt, einschließlich Fensterrahmen im Stil des Naryschkin-Barocks mit zerbrochenem Giebel. Im Inneren hat sich der barocke Ikonostase des 18. Jahrhunderts sowie Wandmalereien mit biblischen Motiven, die in prächtigen Rahmen gestaltet sind, erhalten. Die Wandmalereien wurden mehrfach erneuert: 1856 wurde der Tempel mit Malerei geschmückt, gesegnet von Erzbischof Nil von Jaroslawl und Rostow, was durch eine Inschrift an der Wand belegt ist. Die ursprünglichen Malereien wurden sowohl in der Mitte des 19. Jahrhunderts als auch zu Beginn des 20. Jahrhunderts erneuert. Nach der Restaurierung in den 2000er Jahren erschienen auf den Gesimsen der südlichen und nördlichen Fassaden lebendige Malereien, die im Stil der frühen Malerei gehalten sind.
Der Abschluss des Tempelensembles erfolgte mit dem Bau einer steinernen Umfriedung mit dreibogigen Toren, die für das letzte Jahrhundert charakteristisch sind. Leider ist der freistehende zweigeschossige Glockenturm verloren gegangen, an dessen Stelle 2010 eine kleine Petrus-und-Paulus-Kirche mit einer dreibogigen Glockenstube erbaut wurde. Dieses Bauwerk fügt sich harmonisch in das Ensemble ein und ergänzt dessen Erscheinungsbild.
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