Das Dorf Percowo liegt 12 Werst vom Bezirkshauptort und 110 Werst vom Gouvernementszentrum entfernt. Bis 1764 gehörte es dem Pereslawl-Goritzki-Kloster und ging dann in den Besitz des Staatsvermögens über.
Die Kirche in Percowo existierte bereits zu Beginn des 17. Jahrhunderts, war jedoch bis 1629 verlassen. In den Katasterbüchern von 1628 und 1629 wird nur der Ort erwähnt, an dem zuvor die Kirche der Auferstehung Christi stand. Eine wahrscheinliche Ursache für die Verlassenheit könnte die litauische Verwüstung gewesen sein, die viele Kirchen betroffen hat.
An diesem Ort wurde 1643 erneut eine Kirche zu Ehren der Auferstehung Christi erbaut und geweiht. Im Jahr 1799 gab es in Percowo auch eine Holzkirche mit demselben Namen, wie in den Aufzeichnungen über die Kirchen des Pereslawl-Bezirks für dieses Jahr angegeben. Informationen über mögliche Umbauten der Kirche in ihrer anderthalb Jahrhunderte währenden Geschichte sind nicht erhalten geblieben.
Im Jahr 1829 wurde dank der Bemühungen der Gemeindemitglieder anstelle der Holzkirche ein Steingebäude errichtet, das bis heute besteht. In der Kirche gibt es zwei Altäre: im kalten Teil zu Ehren der Auferstehung Christi und im warmen Altar zu Ehren der heiligen Unentgeltlichen Kosmas und Damian. Die Kirche ist gut mit Geräten, Gewändern, heiligen Ikonen und liturgischen Büchern ausgestattet. Alle Kirchenunterlagen sind in Ordnung: Es gibt Kopien der Taufbücher seit 1795 und der Beichtlisten seit 1828.
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