Laut den Daten aus der "Historisch-statistischen Beschreibung der Kirchen und Gemeinden der Wladimirer Diözese" von 1898 ist die hölzerne Auferstehungskirche an diesem Ort seit 1646 bekannt. 32 Jahre später wurde neben ihr die warme Einführungskirche erbaut. Obwohl das genaue Datum des Baues des heutigen Gebäudes unbekannt ist, lässt eine vergleichende Analyse vermuten, dass es aus dem späten 17. Jahrhundert stammt. Die Winter- und Sommerkirchen wurden vereint, was von der Ostseite deutlich zu erkennen ist, wo zwei "Stockwerke" der Apsiden sichtbar sind, ähnlich wie bei der Dreifaltigkeits-Nikolai-Kirche des gleichnamigen Klosters. Die warme Einführungskirche befindet sich im unteren Geschoss des zweigeschossigen Gebäudes, mit einem leichten Obergeschoss auf einem massiven Fundament. A.A. Titz bewunderte in seinem Buch "In den Randgebieten Wladimir", veröffentlicht 1969, diese "kirchliche Festung": "Wenn die Männer zur Auferstehungskirche fuhren, kreuzten sie sich und schauten respektvoll auf die mächtigen Formen der 'Gemeindekirche mit zwei Appartements'. Die Kraft strahlt von seinen aufgesetzten Säulen aus, die die Galerie der oberen, kalten Kirche stützen." Früher wurde hier das besonders verehrte Pechora-Ikone der Gottesmutter aufbewahrt, und die Kirche war für ihren reichen Kirchenschatz bekannt, aber leider gehört das alles der Vergangenheit an. In der Sowjetzeit verlor die Kirche ihren Glockenturm aus dem 18. Jahrhundert und die Kuppeln, die bis in die 1990er Jahre wiederhergestellt wurden, wobei Kreuze mit Blitzschutz installiert wurden. Bei der letzten Renovierung wurden die aus schwarzem Blech gefertigten Kreuze gelb lackiert anstelle von Vergoldung.
In den letzten Jahren, nachdem das Gebäude den Sportplatz verlassen hatte, hat sich der Zustand der Kirche verschlechtert: Der Holzboden ist verfault, die grüne Farbe der Kuppeln blättert ab, das Dach ist an einigen Stellen durchlässig, und der Hurrikan hat das Kreuz von der zentralen Kuppel gerissen. Im Jahr 2015 entstand an der Kirche eine Gemeinschaft von Gläubigen, und am 19. April desselben Jahres fand die erste Göttliche Liturgie nach einer neunzigjährigen Pause statt.
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