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Christus Auferstehungskirche in Zürich

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Die Christus Auferstehungskirche, die zur Korskuna Diözese der Russisch-Orthodoxen Kirche gehört, befindet sich in Zürich. An der Kirche gibt es eine Sonntagsschule, einen sozialen Dienst, einen Jugend- und Familienclub sowie Kurse für die russische Sprache als Fremdsprache mit dem Studium der Kirchenslawischen Sprache.

In den 1930er Jahren gab es im Zürcher Gemeinde der Russischen Auslandskirche Meinungsverschiedenheiten. Laut Metropolit Eulogius (Georgiewski) war die Ursache Unzufriedenheit über die Versetzung des Priesters Wladimir Gussew, der bei den Gemeindemitgliedern respektiert war. Erzbischof Serafim [Lukjanow] versetzte ihn ungerechtfertigt aus Zürich, trotz der Unterstützung der Gemeindemitglieder. Infolgedessen wechselten 1936 der Priester und die Mehrheit der Gemeindemitglieder in die Jurisdiktion von Metropolit Eulogius, der unter dem Patriarchat von Konstantinopel stand. 1945 beschloss Metropolit Eulogius, sich mit dem Moskauer Patriarchat zu vereinen. Nach seinem Tod bevorzugte jedoch die Mehrheit des Klerus und der Gemeinde, im Patriarchat von Konstantinopel zu bleiben, während die Auferstehungsgemeinde in Bern der Russisch-Orthodoxen Kirche treu blieb.

Die Gemeinde war in einer Zweizimmerwohnung im Erdgeschoss eines Hauses in der Kinkelstrasse 36 untergebracht. Ein Zimmer diente als Speisesaal und Ort für Kerzen, das andere war die Kirche mit einem kleinen Ikonostase.

1946 wurde der Mönch Serafim (Rodionow) zum zweiten Priester. 1949 wurde der Protopriester Wladimir Gussew nach Den Haag versetzt, und der Mönch Serafim wurde der Pfarrer in Zürich, der die Gemeinde 45 Jahre lang leitete. Während seiner Amtszeit traten auch Schweizer der Gemeinde bei. Protopriester Igor Batov bemerkte, dass Vladyka Serafim bestrebt war, die lokale Bevölkerung zum orthodoxen Glauben zu ziehen, da er darin eine besondere Mission der russischen Emigranten sah.

An der Schwelle der 1980er und 1990er Jahre schrumpfte die Auferstehungsgemeinde stark. Doch zu Beginn der 1990er Jahre änderte sich die Situation: Nach dem Zerfall der UdSSR ließen sich viele Emigranten in der Schweiz nieder, was die Zahl der Gemeindemitglieder erhöhte.

Geo-Punkt

Церковь Воскресения Христова в Цюрихе

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