Das Dorf Batyewo liegt 20 Werst von Wladimir und 14 Werst von Susdal entfernt, am Ufer des Flusses Ulovka. Genaue historische Daten über seine Gründung fehlen. Im Jahr 1237, als die Tataren unter der Führung von Batu Wladimir belagerten, blieb ein Teil ihrer Truppen bei Susdal. Laut Volkslegende befand sich an der Stelle des heutigen Dorfes Batyewo das Lager von Batuts Truppen, und zu Ehren dieses Ereignisses sowie des Leids, das die Tataren verursachten, erhielt das Dorf den Namen des gefürchteten Anführers. Diese Legende scheint glaubwürdig, da sich in der Nähe des Dorfes, auf dem Weg von Wladimir nach Susdal, ein Erdhügel befindet, der als „Batu-Hügel“ bekannt ist.
Im 18. Jahrhundert und bis in die 1830er Jahre stand im Dorf eine hölzerne Kirche zu Ehren der Auferstehung des Herrn. Dies belegen ein alter silbervergoldeter Kelch aus dem Jahr 1731, ein Apostel mit einer Inschrift aus dem Jahr 1753, hinterlassen vom Priester Andrei Gavrilov, und ein Gebetsbuch mit seiner Unterschrift vom 3. Februar 1769. Im selben Jahr, am 25. Februar, wurde eine Inschrift auf der Polyelai-Glocke angebracht.
An der Stelle des alten Tempels steht jetzt eine kleine steinerne Kapelle, umgeben von riesigen wilden Steinen, die das Fundament der Kirche bildeten. Die Kapelle wird von einem alten eisernen vierarmigen Kreuz mit einer Krone und einer Herzähnlichkeit gekrönt, das vom früheren Tempel übrig geblieben ist.
Im Jahr 1835 wurde dank der Bemühungen des Handelsberaters Michail Ivanowitsch Titow eine steinerne Kirche mit einem Glockenturm erbaut. Der Tempel zeichnet sich durch Eleganz sowohl außen als auch innen aus; die Emporen, eine Seltenheit für Landkirchen, verleihen ihm Größe und Schönheit. In der Kirche gibt es drei Altäre: den zentralen zu Ehren der Auferstehung Christi, auf der rechten Seite zu Ehren des Erzengels Michael und auf der linken Seite zu Ehren des heiligen Nikolaus von Myra. Auf dem achtspitzigen Kreuz in der Kirche steht die Inschrift, dass der Tempel am 25. November 1835 von dem Archimandriten Parfenij aus dem Spaso-Evfimiev-Kloster in Susdal geweiht wurde.
Die Kirche ist gut mit liturgischen Geräten, einer Sakristei, heiligen Ikonen und Gottesdienstbüchern ausgestattet. Es werden Kopien der Taufbücher seit 1780, Beichtlisten seit 1806 und ein Verzeichnis des Kirchenvermögens, das 1882 erstellt wurde, aufbewahrt. Laut Statut dienen in der Kirche ein Priester und ein Psalmodiker.
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