Wladimir Michailowitsch hat viel Kraft, Energie und Mittel in dieses Vorhaben investiert. Für den Bau wurde sogar ein kleiner Ziegelwerk in der Nähe errichtet. In der Umgebung wurden Eier gesammelt, um Mörtel für die Ziegelverlegung herzustellen. Der Architekt wurde aus Moskau eingeladen, und der Bau wurde von Tarasov persönlich geleitet. Doch das Gebäude stürzte noch vor Beginn der Ausbauarbeiten ein, da die Gewölbe nicht standhielten. Der Bau zog sich hin, es traten ernsthafte finanzielle Schwierigkeiten auf, aber der edle Elan erlosch nicht.
In die Ausstattung der Kirche wurden viele Mittel investiert: Es wurden wunderbare Ikonen, teure Kronleuchter und Decken installiert. Die Kirche wurde am 24. Mai 1911 geweiht, und kurz zuvor berichteten die Wladimirer Diözesanblätter: „Der Seminarabschluss Alexei Pospelov wurde am 25. April zum Priester im Dorf Bulano im Wladimirer Kreis ernannt.“
Für die Gemeindemitglieder der neuen Kirche wurde der Transport und das Heben der Glocke zu einem echten Ereignis. Sie wurde aus Moskau zur Station Koloksha geliefert und dann nach Bulanovo gezogen. Während des Hebens rutschte die Glocke ab, aber man holte einen erfahrenen Mann, der, sitzend auf der Glocke, Kommandos gab. So wurde sie erfolgreich gehoben. Die Glocke wog 700 Pud. In den Jahren des Großen Vaterländischen Krieges wurde sie abgeworfen und grub sich tief in die Erde, zerbrach jedoch nicht, sondern wurde zur Einschmelzung abtransportiert. Große Ikonen wurden zum Bau der Clubbühne verwendet, während ein kleiner Teil bei den Bewohnern der umliegenden Dörfer landete und bis heute erhalten geblieben ist.
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