Die Kirche im Namen der Wladimirer Gottesmutter, bekannt als die Wladimirer Tor-Kirche, wurde 1682 im Mikhailo-Archangelski-Kloster erbaut. Der Erzbischof von Wologda und Totma, Gelasij, gab die Erlaubnis für ihren Bau. Die Mittel für den Bau der Steinkirche stellte der Diakon der Mironositz-Kirche I. O. Malzew zur Verfügung. Die Kirche wurde speziell für das Icon „Wladimirer Gottesmutter“ errichtet, das von dem Ustyuzh-Künstler A. P. Sokolov nach dem Vorbild der berühmten Moskauer Reliquie geschaffen wurde. Die Wladimirer Tor-Kirche hat eine Kuppel und heilige Tore, durch die ursprünglich der Zugang zum Kloster erfolgte. An den südlichen und westlichen Ecken der Kirche sind noch die Reste der alten steinernen Klostermauer sichtbar, die im 19. Jahrhundert zerstört wurde.
Von der inneren Ausstattung der Kirche sind die königlichen Tore des Ikonostase aus dem späten 17. Jahrhundert erhalten geblieben, die sich jetzt im Wologda-Landesmuseum befinden. Sie zeichnen sich durch ihr vergoldetes filigranes Zinn-Gitterwerk aus, das im Norden beliebt war. Die figürlichen durchbrochenen Verkleidungen der Tore, die vor einem hinterleuchteten Schieferhintergrund platziert sind, bestehen aus Standardelementen, erzeugen jedoch den Eindruck von Einzigartigkeit. Eine kleine Aufsatz der Tore ist mit zehn vergoldeten Figuren von Erzengeln geschmückt, die zum „Vorbereiteten Thron“ in der Mitte blicken. Ähnliche Figuren schmücken den oberen Teil der seitlichen Säulen der Tore. Auf den Toren selbst sind die Evangelisten und die Szene der „Verkündigung“ abgebildet.
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