Neben der Bogojaweński Kirche befindet sich eine warme Steinkirche, die der Wladimirer Ikone der Gottesmutter gewidmet ist. Das genaue Datum ihres Baus ist unbekannt, da sie in den Steuerbüchern von 1628-1630, in der Kirchenbauurkunde von 1683 und sogar im Beschreibungsbuch des Dorfes Mstjora von 1710 nicht erwähnt wird. In letzterem wird nur die hölzerne Kirche im Namen des Johannes des Täufers mit Kirchengeräten erwähnt. Dies lässt vermuten, dass die Wladimirer Kirche nach 1710 erbaut wurde.
Die Kirche hat eine Kuppel, die mit grünen Ziegeln gedeckt ist. Auf der Tribüne der Kuppel und in den Gesimsen der Wände sind bunte Fliesen eingesetzt. Im Ikonostase sind Ikonen aus alter Zeit erhalten geblieben. Die königlichen Tore sind ebenfalls alt, mit vergoldetem Basenrahmen verziert, und die Oberseite endet mit einem turmartigen Aufsatz, der das Bild des Letzten Abendmahls im alten Stil zeigt. An den Seiten der Tore befinden sich Säulen mit Darstellungen der drei Heiligen, des heiligen Nikolaus von Myra, vier Diakonen und zwei Engeln.
In der Kirche gibt es zwei Altäre: einen zu Ehren der Wladimirer Ikone der Gottesmutter und einen anderen im Seitenaltar, der 1868 zu Ehren des heiligen, glorreichen Fürsten Alexander Newski errichtet wurde. 1875 wurde in der Kirche ein Ikonostase installiert, das vom Meister Stepanov geschnitzt wurde, und die Ikonen wurden von den besten Meistern nach alten Vorlagen gemalt.
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