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Die Kirche des Heiligen Basilius in Romny

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Die Basiliuskirche mit dem Glockenturm, deren Urheberschaft unbekannt ist, wurde vom Architekten V. Tschervinskiy umgebaut. Ihr Bau fand in der Zeit von 1751 bis 1780 mit Mitteln der Bunchuk-Tovari von Lubny, Andrei Pavlovich Poletika, seinem Sohn Andrei Andreevich Poletika und dem Lubny-Polk-Schreiber Peter Lukyanov statt. Die Gründer der Kirche gehörten zu einem der bekanntesten Kosaken- und Oberstfamilien der Linken Ufer während der Hetman-Zeit, die der Ukraine eine Reihe herausragender politischer und kultureller Persönlichkeiten gab.

Die Kirche befindet sich neben der Heilig-Geist-Kathedrale und dient als deren Glockenturm. Nach dem Umbau erhielt sie eine verlängerte Form ohne Kuppel, mit einem Satteldach, das mit einer polygonalen Altarapsis endet, über der sich eine kleine dekorative Kuppel erhebt. Über dem Dach des westlichen Vorraums erhebt sich ein niedriger viereckiger Turm, aus dem der Glockenturm schnell emporsteigt, der aus einem hohen, eleganten Achteck mit Bogenöffnungen besteht. Darüber befindet sich ein zweites, kleineres Achteck ohne Öffnungen, mit spitzbogigen Arkaden. Der Glockenturm wird von einer eleganten Kuppel auf einer hohen zylindrischen Trommel gekrönt. Der Eingang ist als Bogenöffnung in einem massiven zentralen Risalit an der Westfassade gestaltet. Der Bogen des Eingangs ist mit stilisierten Kapitellen umrahmt, und darüber befindet sich ein großes rundes Fenster.

Im Dekor der Kirche wurden verschiedene Elemente des russisch-byzantinischen Stils verwendet, wie z.B. kilovoidförmige Abschlüsse der Bögen, filigrane Gesimse und Säulen mit „Melonen“. Der Glockenturm erscheint in seiner filigranen Ausstattung schlank und zerbrechlich vor dem mächtigen kubischen Volumen der Heilig-Geist-Kathedrale.

Die Basiliuskirche ist das letzte Beispiel des Saaltyps von Tempeln, der in der Ukraine in der zweiten Hälfte des 17. und zu Beginn des 18. Jahrhunderts verbreitet war. Trotz der Umbauten hat sie die wesentlichen Merkmale ihrer ursprünglichen Grundrissstruktur bewahrt. Als Denkmal nationaler Bedeutung hat sie die Schutznummer 1535.

Das Pfarrhaus grenzt an die Umfriedung der Kathedrale auf der Südwestseite. Seine Miniaturgröße hebt den majestätischen Maßstab der Kathedrale hervor. Es wurde 1876 als Verkaufsstelle für Kirchenkerzen erbaut, hat eine rechteckige Form, ist einstöckig, mit drei Zimmern und einem angebauten geschlossenen Vorraum. Die Fassaden sind dekorationslos, nur die Ecken sind durch Lisenen hervorgehoben. Die Heizung ist Ofenheizung, die Böden sind aus Holz. Die Decken sind flach und auf Holzträgern ausgeführt. Das Dach ist ein Walmdach, auf Holzsparren, mit Stahlblech gedeckt.

Geo-Punkt

Церковь Василия Великого в Ромнах

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