Die ersten dokumentarischen Erwähnungen der Kirche im Dorf Stanki finden sich in den patriarchalischen Aufzeichnungen von 1628, wo die neue "Kirche der Medushski-Zehnten der Himmelfahrt der Unbefleckten Gottesmutter in Jaropole" vermerkt ist. Dies weist darauf hin, dass die Kirche neu erbaut wurde. Laut den Aufzeichnungen des Jaropotschen Stans von 1637-1647 gehörte das Dorf Stanki verschiedenen Grundbesitzern: G.A. Ivanov, dem Kammerherrn F.P. Naschokin, dem Nischni Nowgoroder F. Bartenew, dem Wladimirer S. Wladikhin und dem Nischni Nowgoroder I. Plakidin.
In den Aufzeichnungen von 1653 wird angegeben, dass es an der Himmelfahrtskirche im Dorf Stanki 2 Höhlen von Priestern, eine von Diakonen, Ponomaren und Prosvirnizyn gab, sowie 4 Höhlen von Grundbesitzern, 214 Bauernhöhlen und 7 Bobilhöhlen. Aus der Bitte der Gemeindemitglieder des Dorfes Stanki von 1753 geht hervor, dass es zu dieser Zeit drei Kirchen in Stanki gab: die hölzerne Kirche der Himmelfahrt der Heiligen Gottesmutter mit einem Zeltdach, deren Dach und Glockenturm baufällig waren; die steinerne Kirche im Namen der Zwölf Apostel mit einer Kapelle im Namen des heiligen Johannes des Kriegers; und die alte hölzerne Kirche des heiligen Johannes Chrysostomus, in der aufgrund der Baufälligkeit keine Gottesdienste stattfanden.
Die alte Himmelfahrtskirche war wahrscheinlich die, die 1628 erbaut wurde, und 1753 wurde sie renoviert. In den Jahren 1819-1826 wurde an ihrer Stelle die bestehende steinerne Kirche mit fünf Kuppeln errichtet. Die Kirche des heiligen Johannes Chrysostomus, die bis 1753 stark baufällig war, wurde abgerissen, und ihre Materialien wurden für den Umbau des Glockenturms verwendet.
Was die steinerne Kirche im Namen der 12 Apostel betrifft, so ist die Zeit ihres Baues unbekannt, aber die architektonischen Merkmale lassen sie auf die letzte Viertel des 17. Jahrhunderts datieren. Im Jahr 1882 wurde die Kirche umgebaut: Im Westen wurden 7 Arschin hinzugefügt, die Gewölbe wurden erneuert, die Vorhalle wurde in eine Speisehalle umgewandelt, die Fenster wurden vergrößert und die Kuppel wurde ersetzt.
Somit befinden sich in Stanki zwei steinerne Kirchen. In der Himmelfahrtskirche gibt es drei Altäre: den Hauptaltar zu Ehren der Himmelfahrt der Heiligen Gottesmutter und zwei Kapellen im Namen des heiligen Johannes Chrysostomus und des heiligen Johannes des Evangelisten. Die Kirche ist gut mit liturgischen Geräten, Gewändern, heiligen Ikonen und liturgischen Büchern ausgestattet. Besonders hervorzuheben sind die Kirchenikone der Himmelfahrt der Gottesmutter in einem silbervergoldeten Gewand, der Schleier der Gottesmutter, der mit Perlen geschmückt ist, sowie die mit Seide bestickten Ikonen der Korunischen und der Kazanischen Gottesmutter in silbervergoldeten Gewändern, die alte Ikone der Himmelfahrt der Gottesmutter aus der hölzernen Kirche und die Ikone der Lobpreisung der Gottesmutter.
Im warmen steinernen Tempel gibt es zwei Altäre: den Hauptaltar im Namen der Zwölf Apostel und eine Kapelle im Namen des heiligen Johannes des Kriegers. Unter den heiligen Ikonen stechen die Ikonen des Erlösers, des heiligen Johannes des Kriegers und die Verehrung der Ketten des Apostels Petrus durch ihre Altertümlichkeit hervor.
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