Die Kirche im Dorf Smolensko existierte bereits zu Beginn des 17. Jahrhunderts, brannte jedoch bis 1628 nieder. Es war die Kirche der Himmelfahrt der Heiligen Gottesmutter und der heiligen Märtyrerin Barbara.
Im Jahr 1779 baute der Senator und Generalleutnant P.S. Swinjin an dieser Stelle einen zweigeschossigen Steintempel, der mit dem Herrenhaus verbunden war, was die Kirche zu einer Hauskirche machte.
Im Tempel gibt es zwei Altäre: im oberen Stockwerk zu Ehren der Himmelfahrt der Gottesmutter und im unteren im Namen des heiligen Apostels Johannes des Theologen.
Der Glockenturm befand sich in einem separaten Turm. Der gesamte Komplex, einschließlich der Dienste und des großen Parks, stellt ein einzigartiges architektonisches Ensemble dar.
Nach der Revolution, im Jahr 1924, wurde dieser Tempel als erster im Pereslawl-Distrikt zerstört. Der Mosaikboden wurde mit Brettern abgedeckt und der Altar zerstört. Der Raum wurde in Klassenräume für das landwirtschaftliche Technikum in Uspensko umgewandelt. Die Fresken an den Wänden wurden übermalt. Moderne Generationen ahnten nicht einmal, dass hier einst eine schöne Kirche stand. In diesen Räumen befanden sich Klassenräume, eine Bibliothek, eine Telefonzentrale, eine Sparkasse und eine Werkstatt.
Am Tag der Taufe im Jahr 1995 brach ein Feuer aus. Als die Feuerwehr das Feuer löschte, waren sie erstaunt: "Feuer, Rauch, und vor uns erscheinen Heilige, als wären sie lebendig". Am Morgen, als sich alles beruhigt hatte, sahen die Menschen den majestätischen Tempel, der sich von 70 Jahren der Fesseln befreit hatte.
Die Dorfbewohner und die Schüler der Smolensko-Schule, die seit 1978 in diesem Gebäude untergebracht ist, begannen mit der Räumung der Kirche. Im Jahr 2000 wurde ein erheblicher Teil der Arbeiten von Studenten eines Serviceteams der Jaroslawler Hochschulen durchgeführt.
Die Geistlichen des Nikita-Klosters halfen, die Kuppel zu reparieren, setzten ein Kreuz auf und begannen, Gebete und Predigten für die Bevölkerung und die Schüler abzuhalten.
Seit Herbst 2001 dauern die Restaurierungsarbeiten in der Kirche dank der finanziellen Unterstützung unseres Landsmanns an. Neue Rahmen wurden installiert, die Wände im zentralen Teil verputzt, ein Schnitzer bereitet die Rahmen für die Ikonen vor. An den Wänden, wo der Kalk war, traten wunderbare Fresken italienischer Meister und das Bild des heiligen Nikita des Säulenheiligen zutage.
Es gibt noch viele Arbeiten zur Wiederherstellung der Kirche und des gesamten Komplexes. Die Kirche hat keinen eigenen Priester, und im unteren Altar befindet sich immer noch eine Kantine. Aber die Dorfbewohner und alle, die diesen Ort einmal besucht haben, streben danach, die Kirche und den gesamten Gutskomplex wiederherzustellen.
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