Das Dorf Shentala, gelegen in der Region Samara und als Verwaltungszentrum fungierend, ist vergleichsweise jung und feierte 2011 sein hundertjähriges Bestehen. Bis vor kurzem gab es im Dorf keinen orthodoxen Tempel. Im Jahr 1990, mit der Segnung des Bischofs von Samara und Syzran, Eusebius, richteten die Gemeindemitglieder im Gebäude des ehemaligen Wehrdienstes ein Gebetshaus ein. Der erste Gottesdienst fand am Palmsonntag 1991 statt, und im August desselben Jahres erhielt die Gemeinde einen ständigen Priester, den Protopriester Leonid Krasilnikov. Im Mai 1995 legte der Erzbischof von Samara und Syzran, Sergius, den ersten Stein für den Bau der orthodoxen Kirche auf dem Boden von Shentala. Der Bau der Kirche der Himmelfahrt der Heiligen Gottesmutter dauerte sieben Jahre und verlief mit wechselndem Erfolg.
Im Mai 2002 wurden die Kuppeln installiert und die Glocken geweiht. Im selben Jahr, am Tag der Himmelfahrt der Heiligen Gottesmutter, wurde die Kirche geweiht und die erste Liturgie fand statt. Die Kirche ist aus Ziegeln gebaut, hat einen Altar und einen gestuften Glockenturm, und ihr breiter quadratischer Grundriss ist mit einem dekorativen Fünfkuppelbau geschmückt. An der Kirche gibt es eine Sonntagsschule, in der etwa 15 Kinder unterrichtet werden. Die Kirche führt aktiv aufklärerische und soziale Aktivitäten durch, und an ihrem Bau beteiligten sich die Bewohner des gesamten Bezirks. Für sie ist dieser Ort nicht nur aus religiöser, sondern auch aus ästhetischer und historischer Sicht wichtig.
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