Im Jahr 1928 gründete die Fürstin Vera Mischerskaja im Anwesen Saint-Genèvieve ein Waisenhaus für russische Emigranten mit dem Namen „Russisches Haus zu Ehren von Kaiserin Maria Fjodorowna“. Zur gleichen Zeit wurde hier ein Friedhof angelegt, der zu einem wichtigen Begräbnisort für die russische Emigration wurde.
In den Jahren 1938 und 1939 baute der Architekt Albert Benois hier die Kirche der Himmelfahrt der Jungfrau Maria, die eine kleine schneeweiße Kirche mit einer blauen Kuppel darstellt.
Zu der Kirche führt ein Portal mit einer Malerei, die Engel darstellt. Rechts von der Kirche befindet sich ein zweigeschossiger Glockenturm, der im Stil der pskowischen Architektur erbaut wurde und dem Apostel Paulus gewidmet ist. Die Innenmalereien der Kirche wurden ebenfalls von Albert Benois geschaffen. Später wurden der Künstler und seine Frau in dieser Kirche beigesetzt, die er selbst erbaut hatte.
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