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Kirche der Himmelfahrt der Heiligen Gottesmutter in Polonisch

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Die Kirche der Himmelfahrt in Polonisch wurde 1810 auf Initiative und mit Mitteln der pskowischen Adligen Anna Lukinitschna Schischkowa, der Großmutter des Dekabristen Michail Alexandrowitsch Nasimow, errichtet. Zuvor befand sich an ihrer Stelle eine alte Kirche der Himmelfahrt der Gottesmutter, die dem Frauenkloster der Himmelfahrt der Gottesmutter in Polonisch gehörte, das erstmals 1417 erwähnt wird.

Nach der Schließung des Klosters im Jahr 1764 blieb der Himmelfahrts-Tempel bestehen, war jedoch zu Beginn des 19. Jahrhunderts stark verfallen und sollte abgerissen werden. Da wandte sich die Adelige Schischkowa an den Synod mit der Bitte, die Heiligkeit zu erhalten und mit eigenen Mitteln wiederherzustellen. 1809 begannen die Restaurierungsarbeiten. Der Tempel wurde neu errichtet mit zwei Altären zu Ehren des Zeichens der Heiligen Gottesmutter und des nicht von Menschenhand geschaffenen Bildes. Die Weihe fand 1811 statt.

Michail Alexandrowitsch Nasimow, der nach seiner Verbannung und dem Dienst im Kaukasus nach Pskow zurückkehrte, besuchte oft die Himmelfahrtskirche und spendete Mittel für ihre Verschönerung.

Architektonisch stellt die Kirche einen quadratischen Raum mit abgerundeten Ecken dar, der auf einem Hügel liegt. Der Tempel ist mit Portiken und vier dorischen Säulen unter einem dreieckigen Giebel geschmückt. Über dem Hauptvolumen erhebt sich eine breite Lichtkuppel mit zwölf Fenstern und filigranen Verglasungen, gekrönt von einer massiven Zinkkuppel. Die Komposition wird durch eine kleine blinde Trommel mit einer Kuppel, die einen Apfel und ein Kreuz trägt, vollendet. Südlich der Kirche steht ein 18 Meter hoher dreigeschossiger Glockenturm mit einem Spitzdach. Früher hingen dort 8 Glocken, von denen eine zur Zeit des Zaren Iwan des Schrecklichen und eine andere zur Zeit Michail Feodorowitsch Romanow gegossen wurde.

Im Jahr 1936 wurde die Kirche geschlossen. Ab der Mitte des 20. Jahrhunderts befanden sich dort die Bestände des Staatsarchivs der Region Pskow, und 1985 ging das Gebäude in die Obhut der Kulturabteilung von Pskow über, die ein Projekt zur Umgestaltung der Kirche für ein Jugendpolitisches Theater umsetzte.

Die Innenräume des Tempels gingen in der Sowjetzeit verloren. An der Lichtkuppel ist eine Malerei aus dem 19. Jahrhundert erhalten geblieben. Von allen Kirchengebäuden hat bis heute nur das steinerne Pfarrhaus, das 1909 erbaut wurde, überlebt, in dem sich jetzt der Kirchenladen befindet.

Im Jahr 1991 wurde die Kirche der Himmelfahrt der Gottesmutter in Polonisch der Kirchengemeinde zurückgegeben. Sofort begann die Wiederherstellung der Ikonostasen und es fand der erste Gottesdienst statt. Derzeit ist die Kirche aktiv und ein Denkmal der Architektur von lokaler Bedeutung, das unter staatlichem Schutz steht.

Geo-Punkt

Церковь Успения Пресвятой Богородицы с Полонища

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