Die Dreifaltigkeitskirche im Dorf Zamerje wurde 1870 aus Stein zusammen mit einem gleichartigen Glockenturm mit Mitteln der Gemeindemitglieder und Wohltäter erbaut. Der Zaun um die Kirche ist aus Holz. Der Friedhof befindet sich eine Viertelversta von der Kirche, umgeben von einem Graben und einem hölzernen Zaun. In der Kirche gibt es drei Altäre: zu Ehren der Heiligen Dreifaltigkeit, des Ikone der Gottesmutter "Znamenie" und des Heiligen Sergius von Radonesch. Bis Kostroma sind es hier 70 Werst, bis Galich 50 Werst. Die nächsten Kirchen befinden sich im Dorf Michalevo in einer Werst, im Dorf Voronje im Kostramski Ujesd in vier Werst, im Dorf Alexandrowa in acht Werst und im Epiphanie-Pogost in Mere in zehn Werst.
Früher stand an dieser Stelle bei Beljajew eine hölzerne Dreifaltigkeitskirche, die 1788 erbaut wurde. In ihr gab es Altäre zu Ehren der Heiligen Dreifaltigkeit und des Ikone der Gottesmutter "Znamenie".
Im 17. Jahrhundert gehörte das Dorf zum Kostramski Ujesd. Aus kirchlicher Sicht gehörte die Gemeinde zur Plessker Zehnt. Im Jahr 1646 war das Dorf Zamorje im Besitz der Strelitzen Fürsten Grigori und Andrej Afonasjew, und es gab dort die Kirche der Heiligen Dreifaltigkeit sowie zwei adlige Höfe. Im Juni 1675 wurde ein Schreiben des Priesters Wassili Feodotow über die Kirche der Heiligen Dreifaltigkeit im Dorf Zamerje eingereicht. Im Jahr 1695 wird die Kirche als im Dorf Zamerje im Schachebolski-Stan befindlich erwähnt.
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