Im 18. Jahrhundert befand sich das Dorf Krasnoje im Besitz der Adelsfamilie Konownizyn. 1798 errichteten sie hier eine kleine Kirche der Heiligen Dreifaltigkeit mit zwei Altären: einer ist der Erscheinung der Heiligen Gottesmutter gewidmet, der andere der Heiligen Lebendigen Dreifaltigkeit.
Die Kirchenflächen umfassten 47 Desjatinen, und zur Gemeinde gehörten 13 Siedlungen.
Die Architektur der Kirche zeichnet sich durch mehrere lokale Besonderheiten aus. Die hölzernen Portiken sind mit Säulen geschmückt, und der obere Teil des Glockenturms ist mit fünf Kuppeln gekrönt: vier seitliche unterhalb der zentralen. Die Kirche ist im traditionellen Stil, einem Achtkant auf einem Viereck, ausgeführt.
In der Kirche sind Reste des geschnitzten Ikonostase erhalten geblieben, und die Malereien sind fast unversehrt. Der Glockenturm wurde zweimal von Bränden heimgesucht: einmal durch einen Blitzschlag, ein anderes Mal durch menschliche Nachlässigkeit. Die Einheimischen konnten die Kirche vor dem Feuer retten, aber die Treppe zum Glockenturm ging vollständig verloren.
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