Im Jahr 1828 wurde in Woronowka der Alter Leontij geboren, der im Mittleren Posur geehrt wird. Er lebte fast sein ganzes Leben im Dorf Rote Lichtung, das 30 Kilometer von Woronowka entfernt liegt, und starb 1901. In der Roten Lichtung ist sein Grab bei der ehemaligen Kirche, die heute in einen Club umgebaut wurde, erhalten geblieben, und in der Nähe befindet sich eine Quelle, an der der Alte betete. Die Menschen kommen zu dieser Quelle, um heilendes Wasser in der Hoffnung auf Heilung zu holen.
Die Tichwin-Kirche in Woronowka wurde nach dem Entwurf des Architekten M.P. Korinfski errichtet. 1933 wurde sie für Gottesdienste geschlossen, und 1937 wurde die Kirchenälteste Kozlova Nenila Pawlowna verhaftet. In den 1970er Jahren wurde das Gebäude als Lager der Konsumgenossenschaft genutzt, aber später wurde es leer.
Die Einheimischen erzählen, dass vor 17 Jahren ein Blitz in den Glockenturm einschlug und eine Furche an der nordwestlichen Fassade der oberen Etage hinterließ, wobei die Halbsäulen des Geläuts und der unteren Etage beschädigt wurden. Jetzt ist die Kirche verlassen und zerfällt allmählich. Sie befindet sich im Zentrum des Dorfes auf einem Hügel am Bach und besteht aus einem Tempel mit Apsis und einem freistehenden Glockenturm.
Der Tempel hat eine ovale Rotunde mit einer kuppelartigen Decke auf einer Lichttrommel, an die im Osten eine runde Apsis angebaut ist, während im Westen, Nordosten und Südosten drei rechteckige Vorhallen im 120°-Winkel angeordnet sind. Die Endwände der Vorhallen sind mit vier-säuligen dorischen Portiken mit dreieckigen Giebeln geschmückt.
Von außen wird der Tempel von einer sphärischen Kuppel mit einer facettierten Zwiebelhaube auf einer hohen Trommel gekrönt. Die Apsis hat ebenfalls eine sphärische Kuppel mit einem Kreuzäpfel, während die Vorhallen mit zwei Giebeln gedeckt waren. Die kuppelartigen Kreuze sind nicht erhalten geblieben. Der dreigeschossige Glockenturm, der nach den Himmelsrichtungen ausgerichtet ist, befindet sich 16 Meter südlich der Kirche. Die Fassaden der quadratischen unteren Etage mit hohen bogenförmigen Eingängen sind mit vier-halbsäuligen Wandportiken dorischer Ordnung geschmückt. Der runde Glockenstuhl ist mit gepaarten Halbsäulen an den Ecken gestaltet. Der niedrige dritte Stock mit runden Fensteröffnungen wird von einer Zeltdachkuppel mit einer Zwiebelhaube auf einer hohen Trommel abgeschlossen.
Im Inneren sind die Wände des Tempels verputzt und blau gestrichen. Der Tempel ist durch hohe bogenförmige Öffnungen mit den Vorhallen verbunden, und die Rotunde ist mit einer kuppelartigen Decke auf einer Lichttrommel überdacht. Der Glockenturm ist innen rund.
Kommentare
Noch keine Kommentare. Seien Sie der Erste.
Um einen Kommentar zu hinterlassen, mit Google anmelden.