Das Dorf Romanowo, gelegen am See Waschutinskoje, befindet sich 26 Werst von der Kreisstadt und 150 Werst von der Provinzhauptstadt entfernt. Zu Beginn des 18. Jahrhunderts gehörte es Michail Matwejewitsch Jeropkin. Im Jahr 1707 baute er eine Kirche im Namen des heiligen Nikolaus des Wundertäters, in der ein Priester und ein Diakon dienten.
Im Jahr 1765 begann mit dem Segen des Bischofs von Pereslawl Silvester der Bau einer neuen Holzkirche zu Ehren desselben Heiligen. Doch nach der lokalen Überlieferung brannte sie während des Baues nieder. Nach dem Brand wurde die Tichwiner Ikone der Gottesmutter unbeschädigt gefunden, und zu ihren Ehren wurde 1768 die Kirche an der Stelle der abgebrannten errichtet.
Im Jahr 1848 wurde anstelle der baufälligen Holzkirche der heutige steinerne Tempel errichtet. Er hat zwei Altäre: im kalten Teil zu Ehren der Tichwiner Ikone der Gottesmutter und im warmen Speisesaal im Namen des heiligen Nikolaus des Wundertäters. Die Kirche ist gut mit Geräten, Gewändern, heiligen Ikonen und liturgischen Büchern ausgestattet. Besonders verehrt wird von den Gläubigen und den Einheimischen die Tichwiner Ikone der Gottesmutter, geschmückt mit einer silbervergoldeten Gewandung. Alle Kirchendokumente sind erhalten: Kopien der Taufbücher seit 1803 und der Beichtlisten seit 1824.
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