In Kaschkaranz gab es seit langem eine Kapelle, die der Tichwiner Ikone der Gottesmutter gewidmet war. Sie wurde von Mönchen des Solowezki-Klosters erbaut, die hier auf Befehl zum Fischen lebten. Die Kapelle bestand bis 1866, als sie durch den Anbau eines Altares in eine Kirche umgewandelt wurde. Die Weihe der Kirche fand am 16. Dezember 1868 ebenfalls zu Ehren der Tichwiner Ikone der Gottesmutter statt.
Die Kirche stellte sich jedoch als zu klein heraus, und im Jahr 1878 wurde sie vollständig umgebaut, wobei nur der Altar erhalten blieb. Am 29. Oktober 1894 brannte die Kirche aus unbekannten Gründen bis auf die Grundmauern nieder, und fast alle Besitztümer gingen im Feuer verloren.
An der Stelle der abgebrannten Kirche begann am 8. Juli 1895 der Bau einer neuen, mit demselben Namen. Sie wurde am 11. September desselben Jahres von den Priestern Warlugski Michail Istomin, dem lokalen Nikolai Pawlowski und Kuzomenski Alexei Sincow geweiht. Die Kirche hat einen ausreichend großen Sakristan, verfügt jedoch nicht über Mietartikel und wird ausschließlich durch den Verkauf von Kerzen, Sammlungen und Spenden finanziert. Im Jahr 1895 flossen aus diesen Quellen über 200 Rubel ein. Die kirchliche Gemeinde, die 1894 gegründet wurde, kümmert sich ebenfalls um den Unterhalt der Kirche. Die Mittel für den Bau wurden von dem Kaufmann Konrad Galter bereitgestellt. Die Höhe der Kirche beträgt 8 Sazhen, die Länge 9 Sazhen, die Breite zwischen 3 und 5 Sazhen. Das Dach ist mit Eisen gedeckt, und der Glockenturm ist mit der Kirche verbunden.
Die Filialkirche zu Ehren der Geburt des Johannes des Täufers befindet sich im Dorf Olenice, 35 Werst von Kaschkaranz entfernt. Sie wurde 1894 mit Mitteln der einheimischen Bauern erbaut und am 28. Dezember desselben Jahres von dem Archidiakon Michail Istomin geweiht. Dies ist bereits die zweite Kirche in Olenice: Die erste, ebenfalls der Geburt des Johannes des Täufers gewidmet, wurde Ende der 1850er und Anfang der 1860er Jahre mit staatlichen Mitteln errichtet, verfiel jedoch bald aufgrund der Feuchtigkeit des Bodens und wurde 1894 abgerissen.
Eine kleine Kapelle, die an eine Scheune erinnert, befindet sich 7 Werst von Kaschkaranz am Meer. Darin ist ein unbekannter Mönch begraben, dessen Körper am Ufer gefunden oder während des Fischens mit einem Netz aus dem Meer gefischt wurde.
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