Im Frühling 1949 wurde eine Initiativgruppe aus sieben Personen gegründet, die sich zum Ziel gesetzt hatte, in naher Zukunft einen Tempel der Orthodoxen Auslandskirche zu eröffnen. Bis 1951 umfasste die Gemeinde bereits etwa 50 Familien.
Die Mittel wurden durch freiwillige Spenden der Gemeindemitglieder gesammelt. Zu Beginn des Jahres 1966 war die erforderliche Summe für die Anzahlung angesammelt, und im Juni desselben Jahres erwarben die Einwanderer ein Gebäude in der Henry Street 23. Bis zum Ende des Frühlings 1967 waren die Hauptarbeiten fast abgeschlossen: An der Fassade der Kirche sowie auf zwei Kuppeln und der großen zentralen Kuppel wurden achtspitzige orthodoxe Kreuze im Moskauer Stil angebracht, die von dem Gemeindemitglied L.I. Schilin gefertigt wurden. Im Inneren der Kirche entstand ein neuer, qualitativ hochwertiger Ikonostas.
Heute besteht der Großteil der Gemeinde aus Kindern und Enkeln russischer Flüchtlinge und Emigranten, die nach dem Zweiten Weltkrieg aus Lagern in Österreich und Deutschland hierher kamen, sowie aus orthodoxen Christen, die später aus Westeuropa und Südamerika eingewandert sind.
Die aktivste Wohltätigkeitsorganisation in der Gemeinde ist die Schwesternschaft. Sie organisiert Wohltätigkeitsbasare, Sonntagsessen und andere Veranstaltungen und verwendet die gesammelten Mittel, um bedürftigen orthodoxen Klöstern zu helfen, sowie kranke, alte und arme Russen sowohl im Ausland als auch in Russland zu unterstützen.
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