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Die Kirche der Heiligen Alexandra in Bad Ems (Deutschland)

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Die Kirche der Heiligen Alexandra in Bad Ems wurde unter dem Patronat von Alexander II. zum Gedenken an seine Mutter, der Kaiserin Alexandra Fjodorowna, die Prinzessin Friederike Luise Charlotte Wilhelmine von Preußen war, erbaut. Sie war es, die 1858, als Frau von Nikolaus I., als Erste vorschlug, einen Tempel in dem Kurort Bad Ems zu errichten. Nach ihrem Tod im Jahr 1860 wurde der Bau jedoch um 17 Jahre verschoben. Der fünftürmige Tempel im russisch-byzantinischen Stil wurde 1876 nach den Plänen des Architekten Goldman erbaut. Der Künstler Timofej Neff schuf das Bild für den barocken Ikonostase, und Wassili Wereschtschagin schenkte der Kirche das Icon „Auferstehung Christi“, das im Altar platziert wurde. Im 20. Jahrhundert wurde der Tempel zeitweise geschlossen, ist jedoch seit 1991 wieder in Betrieb.

Die Kirche hat fünf Kuppeln und ist aus Stein im russisch-byzantinischen Stil erbaut. Die Fassaden sind in zwei Ebenen unterteilt und mit Kokoschniks verziert. Die Portiken und Fensterrahmen sind aus gelbem Sandstein, während die Sockel und Treppen aus rotem Stein bestehen. Die Fläche des Tempels beträgt 150 m², die Höhe 27 m. Im Grundriss stellt die Kirche ein griechisches Kreuz dar.

Ursprünglich waren alle Kuppeln vergoldet, aber in den 1970er Jahren wurden die kleinen Kuppeln blau gestrichen. Die Kupferdachdeckung wurde bereits 1929 durch eine Dachpappe ersetzt. Der im Barockstil ausgeführte Ikonostase wurde in Sankt Petersburg vergoldet. Die von T. A. Neff gemalten Ikonen sind im westlich-italienischen Stil gehalten. Im Altar befindet sich das Icon „Auferstehung Christi“, das der Kirche von W. W. Wereschtschagin geschenkt wurde.

Ursprünglich gab es sechs Glocken in der Kirche, die aus Moskau gebracht wurden, aber 1917 wurden sie beschlagnahmt und für militärische Zwecke als „feindliches Eigentum“ eingeschmolzen. Derzeit befindet sich die Glockenstube hinter dem Gebäude der Kirche.

Geo-Punkt

Церковь Святой Александры в Бад-Эмсе (Германия)

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