Neben der Kirche des Heiligen Basilius, nahe der südlichen Klostermauer, befindet sich ein warmer zweigeschossiger Tempel, der der Begegnung der Wladimirer Ikone der Gottesmutter gewidmet ist. Er hat zwei Kapellen im Erdgeschoss und ist aus Stein gebaut. Seine Maße betragen 4,5 Sazhen in der Höhe, 9 Sazhen in der Länge und 3 Sazhen 1 Arshin in der Breite. Das Gebäude erinnert an ein Schiff: Der westliche Teil ist breiter, während der östliche leicht abgerundet ist. Der zentrale Teil erhebt sich über die anderen und ist mit einem eisernen Dach mit zwei Gefällen und einer Kuppel bedeckt. Auch die östlichen und westlichen Teile haben eiserne Dächer, jedoch mit jeweils drei Gefällen. Die Wandstärke erreicht 2,5 Arshin. Das Gewölbe ist in Form einer Halbkugel mit stabilen eisernen Verbindungen ausgeführt.
Im Haupttempel ist der Altar durch eine Steinmauer mit drei Öffnungen von dem Voraltarbereich getrennt. Die Gewölbe und Wände sind mit Malerei geschmückt. Der Ikonostase besteht aus zwei Ebenen und ist im modernen Stil gestaltet, obwohl einige Ikonen alt und teilweise restauriert sind. Hinter den Chören befinden sich Ikonen, die sich durch ihr Alter und ihre Verzierung auszeichnen. Im Erdgeschoss befinden sich zwei Kapellen: eine zu Ehren des heiligen Märtyrers Charalampos, die andere des Heiligen Mitrophan, des Woronjezer Wundertäters. Diese Tempel sind kürzer als der obere, da hinter ihren Altären durch die Steinmauer ein Lagerraum mit Gewölben liegt, die den Steinboden des Altars des oberen Tempels stützen. Die Ikonostasen in beiden Kapellen des Erdgeschosses sind in der Anordnung gleich und stehen in einer Linie, nur durch eine kleine Tür getrennt. Sie sind im neuen Stil mit neuen Ikonen in einer Ebene und mit Klammern oben gestaltet. Die Altäre sind nur durch einen kleinen Steinsäulen hinter dem Ikonostase getrennt, die zusammen mit dem Chor vorne die Tempel trennt und die Decke stützt. Die Ikonen der Heiligen, zu deren Ehren die Kapellen eingerichtet sind, sind in speziellen Nischen auf den Vorsprüngen des Tempels platziert. Die Wände sind gestrichen, die Decke ist verputzt. Diese warme Kirche scheint älter als die Kathedrale zu sein, obwohl es keine genauen Informationen über das Baujahr gibt. In ihrer heutigen Form wurde sie 1870 gebracht.
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