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Die Kirche des Heiligen Erlösers in Kostroma

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Die erste Erwähnung der Erlöserkirche stammt aus dem Jahr 1628, als in einem Katasterbuch für Kostroma ein ungenutzter Kirchenstandort auf dem Markt erwähnt wird, an dem zuvor die Kirche des Barmherzigen Erlösers der Herkunft der ehrwürdigen Holzstücke des Lebensspendenden Kreuzes stand. In den sechziger Jahren des 18. Jahrhunderts baute der Kaufmann Stefan Semjonowitsch Below einen steinernen Erlösertempel im Stil der vor-petrinischen Architektur: fünfkuppelig, säulenlos und mit einem einzigen Altarraum. Der Tempel wurde 1766 geweiht.

Im Jahr 1787 beschloss das Stadtmagistrat, gemäß dem neuen Generalplan von 1781, ein Warenhaus zu bauen. Der Hauptarchitekt der Provinz, K. Kler, entwarf ein Projekt, in dem die Kirche innerhalb der Roten Reihen des Warenhauses lag. Gleichzeitig wurde der alte Kirchturm abgerissen. Der Architekt S. A. Worotilow, der den Auftrag für den Bau erhielt, errichtete 1791-1792 einen neuen Kirchturm im Stil des späten Barock. Er fügte auch eine Kolonnade und einen Kirchturm über dem Tor zur Wolga hinzu. K. Kler, der Kostroma nach Abschluss der Bauarbeiten besuchte, war der Meinung, dass die Änderungen von Worotilow das Projekt ruiniert und den Kirchturm unsicher gemacht hatten. Die Angelegenheit gelangte vor Gericht, aber im November 1792 starb Worotilow, und sein Sohn Peter und sein Bruder Jewfrem schlossen die Arbeiten ab.

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts, in den Jahren 1803 und 1808, wurde an die Kirche ein warmer Anbau zu Ehren des Schutzes der Heiligen Gottesmutter angebaut. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts dienten in der Kirche ein Priester und ein Psalmodiker.

Im Jahr 1929 wurde die Erlöserkirche in den Reihen geschlossen. Ab 1930 befand sich in ihren Räumlichkeiten ein antireligiöses Museum, aber bis Ende der dreißiger Jahre wurden der Kirchturm und die Kuppeln abgerissen, und die Kirche wurde als Lager genutzt. In den Jahren 1974 und 1976 restaurierten die Architekten L. S. Wassiljew und W. S. Schaposchnikow den Kirchturm und die Kuppeln, jedoch ohne Kreuze. Im Jahr 1992 wurden die Kreuze installiert. Von 1986 bis 2007 war in der Kirche ein Ausstellungsraum des historischen und architektonischen Museums-reservats untergebracht. Seit 2007 wurde die Kirche der Diözese übergeben.

Vor der Revolution wurde in der Kirche das Ikon des Ursprungs der ehrwürdigen Holzstücke des Lebensspendenden Kreuzes des Herrn verehrt, geschmückt mit Gold, Silber, Perlen und Edelsteinen. Auch das Bild der heiligen Märtyrer und Bekenner Gurij, Samon und Aviv wurde hier verehrt.

Geo-Punkt

Церковь Спаса Всемилостливого в Рядах в Костроме

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