In der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts wurde das Dorf Dobrynskoje zusammen mit den Dörfern vom Großfürsten von Moskau, Wassili Iwanowitsch, dem Bischof von Suzdalsk, Gennadij, geschenkt. Im Jahr 1578 wurde dieses Geschenk von Zar Iwan dem Schrecklichen bestätigt, und dann im Jahr 1584 von Zar Fjodor Iwanowitsch, im Jahr 1599 von Zar Boris Godunow, im Jahr 1606 von Zar Wassili Schujski und in den Jahren 1617 und 1622 von Zar Michail Fjodorowitsch und Patriarch Filaret. Dobrynskoje blieb im Besitz der Suzdalschen Bischöfe bis zur Aufhebung der kirchlichen Besitztümer, danach ging es in die Verwaltung des Staatsvermögens über.
Über die Existenz der Kirche im 16. Jahrhundert kann man anhand der Schenkungsurkunde von 1578 urteilen, in der Dobrynskoje als Dorf erwähnt wird. In den patriarchalischen Einkommensbüchern von 1676 wird die "Kirche der Verklärung des Erlösers im Dorf Dobrynskoje" aufgeführt. Im Jahr 1698 wurde für den alten Altar ein neuer Antimens ausgestellt.
Im Jahr 1808 wurde anstelle der hölzernen Kirche eine steinerne erbaut, und im Jahr 1856 wurde eine Sakristei hinzugefügt. Der Glockenturm der Kirche ist ebenfalls aus Stein, aber das Datum seines Baus ist unbekannt. In der Kirche gibt es drei Altäre: im kalten Teil im Namen der Verklärung des Herrn, im warmen Speisesaal im Namen des Ehrwürdigen und Lebensspendenden Kreuzes des Herrn und im Namen der Einführung in den Tempel der Heiligen Gottesmutter. Über dem Altar in der kalten Kirche ist ein Baldachin angebracht.
Die kirchlichen Dokumente sind vollständig erhalten: Kopien der Taufbücher seit 1800 und der Beichtlisten seit 1829. Die Ländereien bei der Kirche umfassen: 1 Desjatina Wohnland, 33 Desjatinen Acker- und Wiesenland. Es gibt keinen Plan und kein Katasterbuch für das Land. Nach dem Personalstand der Gemeinde sind ein Priester, ein Diakon und ein Psalmodist vorgesehen. Sie erhalten ihren Unterhalt aus den Gottesdiensten, den Sakramenten, der Brotspende und dem Land, insgesamt etwa 800 Rubel pro Jahr. Die Häuser der Gemeinde sind im Besitz der Kirche und befinden sich auf dem Kirchenland.
Die Gemeinde umfasst das Dorf Dobrynskoje und das Dorf Dorzheva, wo laut den Kirchenstatistiken 759 Männer und 849 Frauen verzeichnet sind. In der Gemeinde gibt es eine Volksschule, die 1867 eröffnet wurde; sie wird aus Mitteln des Landkreises finanziert und befindet sich in einem separaten Gebäude bei der Kirche.
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