Der mittlere Teil des Tempels ist eine kleine zweisäulige Kirche auf einem Unterbau mit zwei einschiffigen Kapellen. Die Seitenfassaden wurden durch spätere Anbauten, eine Trauungs- und eine Galerie, ergänzt. Die Ausstattung der Kirche ist bescheiden und klösterlich, nur mit Lisenen verziert. Sowohl die Kirche als auch die Kapellen haben Attiken mit dekorativen Halbkreisen. Die fünf Kuppeln sind massiv und eng zusammengefügt.
Im Jahr 1635 brachte D.M. Poscharski aus dem Solowezki-Kloster ein vergoldetes Kreuz des Herrn mit einer Höhe von drei Arschinen und einem Relief aus Granatapfelholz in die Kirche. Dieses Kreuz, das heilende Eigenschaften besitzt und jährlich zur Nischni Nowgorod Messe gebracht wurde, befindet sich jetzt in der Hochow-Kirche in Nischni Nowgorod. Weitere Relikte der Kathedrale waren die Fahne der Volksmiliz von 1612, ein Pilgerbild, das Triptychon von D.M. Poscharski und das Bild der Gottesmutter von Kasan, das von der Frau des Fürsten Praskowja Bartholomejewna mit Seide gestickt wurde. Im Jahr 1827 wurde die Fahne der Miliz an die Waffenkammer übergeben, sie befindet sich jetzt in Nischni Nowgorod.
Nach der Schließung des Klosters wurde die Kathedrale zur Pfarrkirche.
Im Jahr 1879 wurde eine Rekonstruktion des Tempels durchgeführt, eine Trauungsstätte im pseudo-byzantinischen Stil mit einer Kuppel angebaut und der spitz zulaufende Glockenturm durch einen dreigeschossigen ersetzt. Der neue Glockenturm erhielt schwere Formen. Er ist mit einem dekorativen Zeltdach, Säulen an den Ecken der zweiten und dritten Etage, einer Zickzackverzierung unter dem Gesims der zweiten Etage, Trockenbroten und einem Fries der ersten Etage mit Nischen verziert. Das Gebiet der Kathedrale ist von einer Umfriedung mit Steinsäulen, Toren mit filigranem Metallgitter und einer Empire-Kapelle in der nordöstlichen Ecke umgeben. Der Umbau betraf nicht die östliche, altarseitige Fassade. Fünf Apsiden über die gesamte Breite und die Kapellen haben ihre eigenen Apsiden, die aus den oberen herausragen. Derzeit wurde die Umfriedung der Kirche wiederhergestellt und die Gottesdienste wurden wieder aufgenommen.
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