Im Dorf befindet sich die Spasskaja-Kirche, die seit 1670 aktiv ist und auch in der Sowjetzeit nicht ihre Arbeit eingestellt hat. Aufgrund der Nähe zum Heiligen See wird dieser Ort im Sommer zu einem Kurort, was die hohen Immobilienpreise erklärt. Derzeit leben hier hauptsächlich Wochenendhausbesitzer aus Murom, Moskau, Nischni Nowgorod und anderen Städten. Im Sommer ist es hier lebhaft, während im Winter nur einige Häuser bewohnt bleiben.
Der Heimatforscher Alexander Epantschin erzählt von den wichtigsten Heiligtümern dieses Ortes, die leider gestohlen wurden. Im Dorf Dedowo im Rajon Nawashino der Region Nischni Nowgorod befand sich das Ikone des Heiligen Nikolaus aus dem Jahr 1562, die 1981 gestohlen wurde, sowie die Ikone des Heiligen Nichts-Gemachten Bildes aus dem Jahr 1591, die in Kasan von Ivan Dementjako geschrieben wurde. Der Legende nach befand sie sich in einem Männerkloster im Dorf Rusaki, das einst einstürzte, und an seiner Stelle entstand der große Heilige See. Danach tauchte die Ikone wieder auf und wurde ins Dorf gebracht, aber das wundertätige Bild wurde in der Nacht vom 7. auf den 8. November 2000 aus der Kirche gestohlen.
Laut Volkslegenden lebten seit der Zeit von Iwan dem Schrecklichen in Dedowo und an den Ufern des großen Heiligen Sees Mönche. M.V. Kotschkina datiert die erste Erwähnung der Kirche in Dedowo ins 16. Jahrhundert und verbindet ihren Bau mit Wassili Jisipowitsch Krawkow, einem Militärführer, der nach den Kasanfeldzügen Mönch wurde. Wassili Krawkow, im Mönchsstand Matthäus, wurde im Spasski-Kloster in Murom beigesetzt.
Die Volkslegenden über den Ursprung der Kirche in Dedowo stimmen größtenteils mit den historischen Daten überein. Heimatkundliche Literatur und Zeugenaussagen von Priestern und Gemeindemitgliedern weisen auf die Heiligkeit dieses Ortes hin, der ein Pilgerziel für orthodoxe Christen werden könnte, die Murom und Diveevo besuchen.
Im Dorf Dedowo, etwa zwei Kilometer vom See entfernt, gibt es eine Kirche, die im September 2003 350 Jahre alt wurde. Doch die Geschichte des Tempels ist viel tiefer und komplexer, obwohl das heutige Gebäude nicht älter als 1700 ist und der Glockenturm aus dem Jahr 1800 stammt.
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