Der Tempel befindet sich in einem verlassenen und verwüsteten Zustand, gelegen in einer äußerst schwer zugänglichen und unpassierbaren Gegend. Von den früheren Hütten sind nur noch mit Brennnesseln überwucherte Gruben übrig geblieben, und der alte Friedhof mit antiken Denkmälern hat sich in ein holpriges, wildes Feld verwandelt.
Vor dem Hintergrund der öden und menschenleeren Landschaft beeindruckt die Kirche, die im Zentrum einer großen Lichtung steht, mit ihren Ausmaßen, der zweigeschossigen Architektur, dem hohen Glockenturm und massiven Ziegelkonstruktionen. Im unteren Geschoss sind teilweise Fresken erhalten geblieben.
Die geografische Isolation und das Fehlen von Straßen schützten die Kirche eine Zeit lang. Jetzt gibt es dort nichts mehr zu stehlen, aber Vandalen beruhigen sich normalerweise nicht, bis das Gebäude vollständig in Ziegel zerlegt ist.
Seit 2006 ist die Kirche ein beliebter Ort für Geocacher und schwarze Schatzsucher geworden. Rund um sie sind zahlreiche Baumbrände, zerstörte Ameisenhügel, umgestürzte Grabsteine verzeichnet, und Touristen hinterlassen Müll und Lagerfeuer.
Die Kirche der Smolensker Ikone der Gottesmutter in Veretyevo leidet ohne Dach unter atmosphärischen Niederschlägen und Frost, und das Mauerwerk überwuchert mit Bäumen.
Es gibt Hoffnung auf den Erhalt der Kirche. Sie steht unter dem Schutz des Alexander-Männerklosters in Suzdale. Für Hilfe sollte man sich an den Vorsteher des Suzdaler Klosterbezirks, Archimandrit Innocentius Jakovlev, den Abt des Heiligen Alexander Männerklosters, wenden.
Am 19. August 2011 wurde Archimandrit Innocentius Jakovlev zum Bischof von Nischni Tagil und Serow ernannt und reiste am 24. August zu seinem neuen Dienstort. Die Obhut über die Veretyevo Smolensker Kirche wurde vorübergehend eingestellt.
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