Der Name „Siedlung“ impliziert das Vorhandensein einer Kirche, und in der Siedlung Krasnoje ist eine solche Sehenswürdigkeit die Kirche der Smolensker Ikone der Gottesmutter. Sie wurde 1808 von Fürst Wasilij Galizyn erbaut. In der Kirche gab es drei Altäre: den zentralen zu Ehren der Smolensker Ikone der Gottesmutter, deren Fest nach dem neuen Stil auf den 10. August fällt, den rechten zu Ehren des heiligen Dmitri von Rostow und den linken zu Ehren des heiligen Sergius von Radonesch. Das Personal der Kirche umfasste zwei Priester, einen Diakon und zwei Psalmodisten, die vom Staat unterhalten wurden.
In der sowjetischen Zeit erlebte die Kirche der Smolensker Ikone der Gottesmutter ein trauriges Schicksal: In den 30er Jahren wurde die Glocke abgeworfen und die Ikonen geplündert. Doch der Glaube der Menschen blieb erhalten. 1978 wurde das Gebäude der Kirche in das Restaurant „Russland“ umgebaut. Die Wiederherstellung der Kirche begann im Februar 1994 mit aktiver Beteiligung aller Bewohner der Siedlung Krasnoje. Die Kirche ist das spirituelle Zentrum des Dorfes, wo wichtige Ereignisse im Leben der Dorfbewohner stattfinden, wie Taufe, Hochzeit und Beerdigung.
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