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Kirche des Sergius von Radonesch in Zherekhovo

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In den Büchern des patriarchalischen Staatsamtes aus dem Jahr 1628 wird das Dorf Zherekhovo als Erbe von Tatjana Ivanowa, der Frau von Wsewolotski, erwähnt. In den Katasterbüchern von Wladimir aus dem Jahr 1703 wird Zherekhovo als Erbe des Okałnitschik Timofej Wasiljewitsch Tscheglokow aufgeführt, und im Jahr 1731 als Erbe des Adjutanten A.S. Wsewolodski. Im Jahr 1746 wird in den Dokumenten des patriarchalischen Staatsamtes Zherekhovo erneut als Erbe des Okałnitschik T.W. Tscheglokow angegeben. Wahrscheinlich gehörte das Dorf im 18. Jahrhundert zwei Adelsfamilien, den Wsewolotskis und den Tscheglokows. Ende des 18. Jahrhunderts wurde Zherekhovo Eigentum der Grafen Zubow.

Die Kirche im Dorf Zherekhovo wird in den Büchern des patriarchalischen Staatsamtes aus dem Jahr 1628 als dem heiligen Sergius, dem Wundertäter, geweiht erwähnt. In den Katasterbüchern von Wladimir aus dem Jahr 1653 wird bei dieser Kirche der Hof des Priesters, 43 Höhlen von Gemeindemitgliedern, 10 Viertel Ackerland und 30 Koppen Heu aufgeführt. In den Katasterbüchern von 1703 wird angegeben, dass bei der Sergius-Kirche der Priester Semion dient, in der Gemeinde gibt es 61 Höhlen, 5 Viertel Ackerland und 20 Koppen Heu.

Im Jahr 1731, anstelle der baufälligen hölzernen Sergius-Kirche, baute der Besitzer des Dorfes Alexej Stepanowitsch Wsewolotski eine steinerne, säulenartige Kirche im Namen des heiligen Sergius mit einer Kapelle zu Ehren des heiligen Nikolaus, des Wundertäters. Gleichzeitig wurde ein spitzdachiger Glockenturm errichtet. Eine andere Kirche, die der Gottesmutter von Bogoljubsk gewidmet ist, wurde im Jahr 1869 erbaut. Beide Kirchen wurden 1887 innen und außen renoviert, und 1889 wurden sie mit einer neuen steinernen Umfriedung umgeben.

Die Beschreibungen des Kirchenvermögens liegen separat vor; Kopien der Taufbücher seit 1803 und der Beichtlisten seit 1829 werden vollständig aufbewahrt. In der Kirche befinden sich bemerkenswerte Ikonen: ein großes altes Bild des Sergius in einer silbervergoldeten Riza, die Ikone der Gottesmutter von Kasan in einer silbervergoldeten Riza mit einer Krone, die mit zwei Perlenfäden geschmückt ist, und ein Altartisch mit einer alten geschnitzten Darstellung des heiligen Nikolaus, des Wundertäters.

Geo-Punkt

Церковь Сергия Радонежского в Жерехово

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