Die Kirche wurde in der Mitte des 19. Jahrhunderts mit Mitteln der Gemeindemitglieder erbaut. Es handelt sich um ein kleines Gebäude mit einem warmen Seitenaltar und einem recht hohen Glockenturm, der im späten neorussischen Stil gestaltet ist. Der zentrale Teil des Tempels besteht aus einem zweigeschossigen Würfel mit einer massiven schalenförmigen Kuppel, die mit kleinen runden Lichtöffnungen und figürlichen Giebeln geschmückt ist. Eine zwiebelförmige Kuppel aus Eisenblech erhebt sich auf einem achteckigen Lichttrommel.
Auf der Westseite befindet sich der Speisesaal, an den sich ein vierstöckiger Glockenturm anschließt, der reich mit dekorativem Mauerwerk verziert ist. Hier kann man Giebel mit kunstvollen Archivolten, figürliche Einfassungen und reliefierte Friese auf den gestuften abschließenden Gesimsen sehen.
Die Kirche und der Friedhof wurden verwüstet und waren lange Zeit verlassen. Seit Januar 2012 ist der Tempel wieder aktiv und wird restauriert. Derzeit ist die Kirche des Sergius von Radonesch geöffnet, und im zentralen Tempel finden Gottesdienste statt. Die Anwohner stellen das Gebäude allmählich wieder her, aber aufgrund von Finanzmangel schreiten die Arbeiten langsam voran.
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