Die erste Kirche im Dorf Groß Kazarinowo wurde 1744 von Oberst Sergej Wasiljewitsch Tschebyschew, dem Besitzer dieses Landes, errichtet. Es war ein hölzerner Tempel mit einem Altar, der zu Ehren des heiligen Sergius von Radonesch geweiht war. Doch die Kirche brannte nach einem Blitzeinschlag nieder. 1860 wurde an ihrer Stelle eine neue hölzerne Kirche erbaut, ebenfalls mit einem Altar, der zu Ehren desselben Heiligen geweiht war. Die zweite Kirche wurde errichtet, als das Dorf von den Nachkommen von W. F. Tschebyschew und S. W. Sybin verwaltet wurde, der ebenfalls einen Teil von Groß Boldin besaß. Im Adresskalender der Nischni Nowgoroder Diözese von 1888 wurde als Priester in Groß Kazarinowo der Priester A. P. Korinfskiy und als Diakon A. Nogotkov aufgeführt. In der Gemeinde waren 307 Männer und 309 Frauen verzeichnet, und das Kirchenland umfasste 34 Desjatinen. Auch ein Pfarrhaus für den Klerus wurde erwähnt. Bis 1904 hatte sich die Anzahl der Gemeindemitglieder auf etwa tausend erhöht. Zu dieser Zeit war der Priester Andrei Iwanowitsch Delizyn der Geistliche, I. A. Troizkiy der Psalmodist und A. G. Golubkov der Kirchenälteste.
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