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Kirche der Geburt der Heiligen Gottesmutter in Polowezkoje

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Das Dorf Polowezkoje liegt am Fluss Smorodinowka, 27 Werst von der Kreisstadt und 150 Werst von der Provinzhauptstadt entfernt. Im Jahr 1623 übergab Zar Michael Fjodorowitsch es dem Nikita-Kloster in Pereslawl. Die Kirche in Polowezkoje existierte bereits vor der Übergabe an das Kloster. In den Katasterbüchern von 1628 und 1629 wird angegeben, dass an der Stelle der während der litauischen Zerstörung verbrannten Kirche des heiligen Propheten Elias, die nicht später als 1611 verschwand, ein Kirchenplatz war.

Auf diesem ungenutzten Kirchenland wurde 1679 mit Mitteln des Klosters eine neue Kirche erbaut, die aus dem Dorf Filimonowo, ebenfalls im Besitz des Klosters, übertragen wurde. Sie wurde zu Ehren der Geburt der Heiligen Gottesmutter geweiht. Laut der Beschreibung von 1702 war dies eine bescheiden geschmückte Holzkirche, ohne separaten Glockenturm, mit zwei Glocken auf Säulen. Im Jahr 1711 wurde die Kirche umgebaut und erneut zu Ehren desselben Festes geweiht. 1770 wurde die Kirche erneut umgebaut und zwei Altäre hinzugefügt: den Hauptaltar zu Ehren der Geburt der Heiligen Gottesmutter und einen Seitenaltar im Namen des heiligen Propheten Elias. Außerdem wurde ein hölzerner Glockenturm errichtet.

Im Jahr 1819 wurde mit Mitteln der Gemeindemitglieder anstelle der Holzkirche ein steinernes Gotteshaus mit Glockenturm errichtet. In dieser Kirche gibt es drei Altäre: im kalten Teil zu Ehren der Geburt der Heiligen Gottesmutter und in den warmen Seitenaltären im Namen des heiligen Propheten Elias und des heiligen Evangelisten Lukas. Über dem Altar in der kalten Kirche wurde ein Baldachin installiert.

Die Kirche ist gut mit liturgischen Geräten, Gewändern, heiligen Ikonen und Gottesdienstbüchern ausgestattet. Auf den Hauptikonen befinden sich silberne Gewänder. Im Kirchenarchiv sind die Anweisung an die Dekane von 1753 und ein Auszug über das Kirchenland von 1756 erhalten geblieben. Die Dokumente sind vollständig erhalten, einschließlich Kopien aus den Taufbüchern seit 1779 und den Beichtlisten seit 1829.

Geo-Punkt

Церковь Рождества Пресвятой Богородицы в Половецком

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