Die Gottesmutter-Geburtskirche im Dorf Menchakowo liegt an einem hohen Ufer des Flusses Irmes und wurde im Stil der säulenlosen Suzdal-Kirchen erbaut, wo die Höhe der Kirche doppelt so groß ist wie das Maß des kubischen Hauptvolumens. Im Gegensatz zu den gemütlicheren Suzdal-Kirchen zeichnet sich diese Kirche durch strenge gerade Linien der Dächer aus. Die Architektur des Tempels zeichnet sich durch klare Geometrie aus: Die Dächer des fünfkuppigen Hauptvolumens, der Glockenturm und die geraden Dachneigungen des Apsisteils und der Trapeze sind präzise konstruiert. Die Geradlinigkeit der Fassade wird durch Kokoshniki und leicht abgerundete Formen der dreiteiligen Apsis gemildert.
In dem Trapezteil des Tempels finden Gottesdienste statt, während das Hauptvolumen durch eine temporäre Ziegelwand abgetrennt ist und als Lager für Heu genutzt wird. Der äußere Zustand der Kirche ist zufriedenstellend: Die Dächer wurden restauriert, die Fassaden sind geweißt. Im Inneren steht jedoch erhebliche Arbeit zur Wiederherstellung an, da die Fresken in sehr schlechtem Zustand sind.
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