Die Gottesmutter-Geburtskirche im Ort Medushi befindet sich in einem dichten Wald, auf dem Gelände eines Friedhofs. Dieses große Gebäude mit interessanter Architektur aus der Zeit des russischen Klassizismus nutzt aktiv weiße Steinblöcke. Der weiße Stein wird sowohl in der Mauerwerksgestaltung architektonischer Details der Fassade als auch in den Hauptkonstruktionen verwendet, was den Fassaden durch die weißen Steineinsätze verschiedener Profile ein festliches Aussehen verleiht.
Der Innenraum der Kirche beeindruckt mit seinen Dimensionen, geschmückt mit Säulen und Chören für Sänger auf beiden Seiten. Treppen, die in die Wände eingebaut sind, führen zu den Chören. Licht dringt durch die massive Trommel der Rotunde mit acht Fenstern und große Fenster des Viertels in die Kirche. Der Boden ist mit weißen Steinplatten ausgelegt, die leider jetzt teilweise von Vandalen zerstört sind. Die Tafel ist durch ein komplexes System von Gewölben gekennzeichnet, die von Säulen getragen werden.
Der Glockenturm harmoniert mit der Hauptrotunde durch seine runde Glockenebene.
Die Kirche war von einer steinernen Umfriedung umgeben, von der hauptsächlich Ruinen übrig geblieben sind; nur die Hauptosttore und ein Eckturm sind erhalten geblieben.
Die Begegnung mit einem so majestätischen architektonischen Ensemble in einer menschenleeren Waldlandschaft hinterlässt einen bleibenden Eindruck. Allerdings befindet sich die Kirche in einem Notzustand, wird aktiv zerstört und von der Vegetation beschädigt.
Ende 2005 wandte sich die Verwaltung des Wladimirer Erzbistums an die staatlichen Denkmalschutzbehörden mit der Bitte, die Durchführung von Konservierungs- und Restaurierungsarbeiten an der Gottesmutter-Geburtskirche im Gebiet Medushi des Kreises Kovrov zu genehmigen. Dieses Ereignis wurde zu einem Lichtblick für die Wiederherstellung nach Jahrzehnten der Zerstörung, Unglücke und Vandalismus.
Kommentare
Noch keine Kommentare. Seien Sie der Erste.
Um einen Kommentar zu hinterlassen, mit Google anmelden.