Das Dorf Kotluchino liegt 35 Werst von Wladimir entfernt. In der "Tauschurkunde" des Großfürsten Ivan Vasilievich aus dem Jahr 1497 wird erwähnt, dass das Dorf in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts dem Fürsten Boris Vasilievich, dem jüngeren Bruder Iwan des Schrecklichen, gehörte. Noch zu seinen Lebzeiten übergab er es dem Moskauer Kloster des heiligen Spas. In den Dokumenten des patriarchalischen Staatsamtes aus dem Jahr 1628 wird die Kirche der Geburt Johannes des Täufers in Kotluchino aufgeführt.
Im Jahr 1779 wurde in Kotluchino eine neue Holzkirche anstelle der alten, die unbrauchbar geworden war, errichtet. Diese Kirche stand bis 1826-1829, als die steinerne Kirche zu Ehren der Geburt Johannes des Täufers mit einem steinernen Glockenturm gebaut wurde. Die Kirche und der Glockenturm sind von einer steinernen Umfriedung umgeben. In der Kirche gibt es zwei Altäre: einen im kalten Teil zu Ehren Johannes des Täufers und einen im warmen Teil im Namen des heiligen und wunderwirkenden Nikolaus.
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