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Die Kirche der Geburt Christi in Podlesnoje (Verloren)

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Neben dem Dorf Tagai, auf der gegenüberliegenden Straßenseite der Straße nach Jazykowo, näher zum Wald, liegt ein weiteres altes Dorf, Podlesnoje, früher bekannt als Podlesnaja Tagajewskaja Sloboda. Die Geschichte dieses Ortes ist eng verbunden mit Adelsfamilien wie den Bestuschows, Kawrajskis, Rummels und anderen. Doch der bekannteste Besitzer bleibt Pawel Iwanowitsch Minizki. Laut dem simbirischen Forscher Pawel Martynow war Minizki Admiral, dann Generalgouverneur der Gouvernements Archangelsk, Olonez und Wologda, und verbrachte den Rest seines Lebens in seinem Gut in Simbirsk. In Podlesnoje sammelte er eine prächtige Bibliothek und eine Sammlung alter Dokumente und Manuskripte. Besonderes Augenmerk legte Minizki auf den Erhalt der steinernen Christgeburt-Kirche, einem seltenen Beispiel barocker Architektur, die leider nicht erhalten geblieben ist. Die Kirche wurde 1771 im Zentrum der Sloboda von dem wohlhabenden Grundbesitzer Alexei Sawitsch Kandalajew mit Abweichungen von den orthodoxen Kanons erbaut. Der Altar der Kirche war nicht auf Säulen, sondern auf vier geschnitzten vergoldeten Skulpturen eines Menschen, eines Löwen, eines Adlers und eines Kalbes errichtet, die die Tierkreiszeichen der vier Evangelisten symbolisieren. Minizki, der die Kirche vor dem Eingreifen der örtlichen Kirchenbehörden schützte, berief sich auf das Testament des Bauherrn der Kirche A.S. Kandalajew, der wünschte, in seinem Gut ein Gotteshaus als einzigen Trost und Zufluchtsort für alle Christen zu sehen.

Geo-Punkt

Церковь Рождества Христова в Подлесном (Утрачена)

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