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Kirche der Geburt Christi in Okschowo (Verloren)

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Das Dorf Okschowo liegt am Fluss Oka, 24 Werst von der Kreisstadt entfernt. In den Akten der Rjasaner Diözese von 1676 wird es als Dorf im Pfarrbezirk des Dorfes Santschur erwähnt, wo sich der Hof eines Gutsbesitzers und 9 Bauernhöfe befanden. Die Kirche wurde hier erstmals 1785 vom Gutsbesitzer M. Jazykov erbaut, jedoch nicht im Dorf selbst, sondern eineinhalb Werst davon entfernt.

Im Jahr 1852 verlegten die Bauern die Kirche ins Dorf. Es handelt sich um eine Holzkirche mit zwei Altären: dem Hauptaltar zu Ehren der Geburt Christi und dem Seitenaltar zu Ehren des Erzengels Michael. Die Kirche ist gut mit liturgischen Geräten, Gewändern, Ikonen und Gottesdienstbüchern ausgestattet. Im Pfarrbezirk sind ein Priester und ein Psalmodiker vorgesehen, die bis zu 250 Rubel im Jahr aus den Gottesdiensten und Sakramenten erhalten. Seit 1881 verpflichteten sich die Bauern, der Geistlichkeit jährlich 8 Scheffel Roggen und Hafer zur Verfügung zu stellen, doch diese Verpflichtung wird unregelmäßig erfüllt.

Der Priester hat ein eigenes Haus auf dem Kirchengelände. Laut Plan sollte die Kirche 34 Desjatinen Land haben, aber etwa 2 Desjatinen Wiesenland wurden weggespült. Es gibt keinen Plan und kein Katasterbuch für das Land. Die Gemeinde umfasst nur das Dorf Okschowo, in dem laut den Klerusberichten 87 Höfe, 317 Männer und 341 Frauen verzeichnet sind. Im Dorf gibt es auch eine Schule für Grundbildung.

Geo-Punkt

Церковь Рождества Христова в Окшово (Утрачена)

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