Die Kirche der Geburt Christi, geweiht im Jahr 1724, hat Kapellen zu Ehren des heiligen Alexander von Swir und der Schutzmantel der Heiligen Jungfrau. Sie wurde im Stil "Achtkant auf einem zweilichtigen Viereck" erbaut. In der Trauerhalle befinden sich zwei Kapellen mit halbrunden Apsiden, die an den westlichen Ecken des Vierecks angrenzen, und der Hauptaltar ist ebenfalls in halbrunder Form gestaltet. Der zweigeschossige, schindelgedeckte Glockenturm hat eine Konstruktion "Achtkant auf einem Viereck". Im Dekor der Kirche werden aktiv Elemente der alten russischen Architektur verwendet, wie Kokoshniki, Stadtmauern, Poren und Säulen. Die Architektur der Kirche stellt eine provinziellere Interpretation des "Naryshkin-Barock" dar. Die Innenausstattung der Kirche verdient besondere Aufmerksamkeit. Eines der herausragenden Werke der monumentalen dekorativen Kunst der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts ist der fünfstöckige Ikonostase, geschmückt mit kunstvoller Schnitzerei und Skulptur. Unter den Skulpturen sticht die Gruppe "Herabkunft des Heiligen Geistes" hervor, die an den Königlichen Toren angebracht ist. Auch die Wandkomposition "Am Grab des Herrn" ist interessant, die unter einem geschnitzten Baldachin platziert ist.
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