Die Kirche zu Ehren der Schutzherrin der Heiligen Gottesmutter ist ein steinernes, warmes, zweigeschossiges Gebäude, das sich in der Umfriedung auf der östlichen Seite des Klosters zwischen den Steinbauten befindet. Sie wurde 1832 erbaut und geweiht, dank der Bemühungen der Fürstin Chovanskaja, die unter dem Namen Paraskeva das Klosterleben annahm. Auf der Westseite hat der Tempel einen kleinen halbrunden Vorsprung, der mit einem eisernen Dach mit zwei Neigungen bedeckt ist, in dessen Mitte eine kleine Kuppel mit einer Spitze und einem eisernen Kreuz emporragt. Der Eingang zur Kirche befindet sich auf der Nordseite und führt zunächst in eine halbrunde Vorhalle, die durch eine massive Wand vom Tempel getrennt ist. Ursprünglich konnte man über eine Außentreppe in das Obergeschoss gelangen, aber 1886 wurde eine Innentreppe gebaut. In der Decke der Kirche befindet sich eine große quadratische Öffnung, die mit einem Geländer umgeben ist und zum oberen Stockwerk führt.
Der Ikonostase in der Kirche ist zweigeschossig und viereckig mit geraden Linien. Rechts von den königlichen Toren befindet sich das Bild des Ungeschaffenen Retters in einem silbernen Gewand hinter Glas, das als wundertätig verehrt wird und in besonderen Fällen zur Prozession getragen wird. Daneben wird ein Teil des Gewandes des Herrn in einer kleinen silbernen Schatztruhe aufbewahrt. Dieses Bild gehörte der Schema-Mönchin Paraskeva Chovanskaja. Links von den königlichen Toren befindet sich das Ikone der Schutzherrin der Heiligen Gottesmutter, ebenfalls in einem silbernen Gewand. Neben diesen Ikonen befindet sich hier das lokal verehrte Bild des Allbarmherzigen Retters und des heiligen Märtyrers Panteleimon, das vom Berg Athos gesandt wurde. Im oberen Stockwerk der Kirche befinden sich die Altäre zu Ehren Johannes des Täufers und des Erzengels Michael.
Die Altäre im oberen Stockwerk wurden 1851 dank der Nonne Kaleriya Strinevskaya eingerichtet. Sie sind in einer Linie angeordnet und haben keine Trennungen. Ursprünglich war der Eingang von außen, aber 1866 wurde er durch einen neuen ersetzt, der von der Vorhalle der Schutzherrin-Kirche führt. Der Ikonostase hier ist einstöckig und geradlinig, verziert mit vergoldetem Schnitzwerk. Die Ikonen wurden von den Schwestern des Klosters selbst gemalt. An der Kirche sind Räume für ältere und kranke Schwestern mit einem Krankenhaus eingerichtet, weshalb die Kirche als Krankenhauskirche bezeichnet wird.
In der Sowjetzeit befanden sich in der Kirche die Zimmer des Invalidenhauses und zeitweise das Büro eines Staatsgutes. Im Jahr 2003 wurde sie nach der Restaurierung zur Hauptkirche des Klosters.
Die Heiligtümer des Klosters umfassen Teile der Reliquien der Kiewer-Pechersk-Heiligen, des Heiligen Theodosius von Tschernigow, des ehrwürdigen Theodosius von Totma, Alexander von Swir und Euphrosinus von Sinozersk.
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