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Die Kirche der Schutzmantel der Heiligen Gottesmutter in Sudak

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Die feierliche Grundsteinlegung der Kirche fand am 20. September 1819 statt. Auf einer Marmorplatte wurde die Inschrift angebracht: „Im Namen des Schutzmantels der Heiligen Gottesmutter. Dieser Tempel wurde im Jahr 1819, am 20. September, seit der Inkarnation des Wortes Gottes errichtet. Deinem Hause, o Herr, gebührt Heiligkeit für lange Tage. Kommt, lasst uns anbeten und uns niederwerfen und weinen vor dem Herrn, der uns geschaffen hat.“ Diese Platte wurde an der Westwand der Kirche über der Tür angebracht. Der Bau zog sich aufgrund ständiger Geldmangel hin. 1828 begann man mit dem Bau des Glockenturms, schloss jedoch nur das erste Geschoss ab. Trotz einer Spende von 200 Rubel von Graf M.S. Woronzow wurde der Glockenturm erst in den 40er Jahren mit Mitteln von Jani Sandet fertiggestellt. Der Ikonostase, die Ikonen und die Kirchenausstattung wurden aus der Matthäuskirche übertragen. 1835 wurde der alte Ikonostase durch einen neuen ersetzt, der mit Mitteln der örtlichen kirchlichen Bruderschaft finanziert wurde.

Im Laufe der Zeit erfuhr der Tempel architektonische Veränderungen. Die Kuppel des Glockenturms war zu schwer, und 1858 traten Risse in den Wänden auf. Es war notwendig, den steinernen Achteckbau, auf dem der Glockenturm errichtet war, abzureißen und durch einen hölzernen zu ersetzen. Am 5. März 1861 wurde die Kirche erneut vom Abt Parfenij geweiht.

Die Kirche in Sudak wurde mehrfach von Mitgliedern der kaiserlichen Familie besucht. 1868 besuchte die Kaiserin Maria Alexandrowna mit ihrer Tochter Maria, ihrem Sohn, dem zukünftigen Kaiser Alexander III., und seiner Frau Maria Fjodorowna die Kirche. 1912 machte Kaiser Nikolaus II. auf dem Weg nach Neu-Welt einen Halt in Sudak und besuchte die Kirche. Der ihn begleitende Fürst L.S. Golizyn bemerkte den Verfall des Tempels, der beim Erdbeben am 29. September 1869 beschädigt worden war, und der Herrscher stellte Mittel für die Reparatur zur Verfügung.

Die Kirche der Schutzmantel der Heiligen Gottesmutter in Sudak blieb bis 1936 aktiv.

Im Gebäude der geschlossenen Kirche war geplant, einen Pionierclub zu eröffnen, weshalb der Glockenturm abgerissen wurde. Doch mit dem Beginn des Großen Vaterländischen Krieges, als die Krim von den Deutschen besetzt wurde, öffneten sie häufig orthodoxe Kirchen, um die Bevölkerung für sich zu gewinnen. Auch in der Sudak-Kirche wurden die Gottesdienste wieder aufgenommen. Doch nach der Befreiung der Stadt durch die sowjetischen Truppen im Jahr 1944 stellte sich heraus, dass der Tempel nicht registriert war und kein Priester vorhanden war, weshalb er erneut nicht aktiv war. Die Gottesdienste wurden 1945 wieder aufgenommen und dauerten fast 20 Jahre an. 1962 wurde das Kirchengebäude der Mittelschule Sudak übergeben, um darin einen Pionierpalast zu organisieren. In den 80er Jahren befand sich hier eine Werkstatt zur Reparatur von Fernsehern.

Erst 1990 wurde die Kirche der Orthodoxen Kirche zurückgegeben.

Die Schutzmantelkirche ist ein Kreuzkuppelbau. Von Norden, Süden und Westen gibt es Eingänge, die mit vier Säulen und dreieckigen Giebeln geschmückt sind. Über dem Giebel über dem Haupteingang steht die Inschrift: „Heilige Gottesmutter, rette uns“, und auf beiden Seiten der Tür sind mosaikartige Darstellungen von Heiligen. Das Erscheinungsbild der Kirche ist einfach und ohne architektonische Verzierungen, aber vielleicht liegt gerade darin ihr Charme.

Heute ist die Kirche der Schutzmantel der Heiligen Gottesmutter ein Teil des Kiziltash-Klosters.

Geo-Punkt

Церковь Покрова Пресвятой Богородицы в Судаке

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